Heimat und Umvolkung (3)

Ich bekenne mich zur deutschen Nation, das ist meine ganz persönliche Entscheidung. Das ist kein Nationalismus, denn ich sehe mein Land auf Augenhöhe mit allen anderen Ländern.  Aber ich sehe Deutschland in seinem Bestand gefährdet, wenn dort Kräfte die Oberhand gewinnen, die den deutschen Nationalstaat „überwinden“ wollen.

Wie schrieb Haznain Kazim, Spiegel-Korrespondent, auf Twitter?

Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.

Das ist eine Kampfansage, und den Kampf nicht führen zu wollen, heißt, ihn zu verlieren. Es ist eben nicht nur Mehsut Özil, dem die Türkei wichtiger ist als das Land, in dem er geboren wurde, aufwuchs und Millionen verdienen konnte. Es war Deutschland, das ihm diese beispiellose Karriere ermöglicht hat, nicht die Heimat seiner Vorfahren, die Türkei. Und nicht einmal dieser beispiellose Erfolg hat ausgereicht, sich mit dem Land, in dem er lebt, zu identifizieren.

Wie soll Integration bei Millionen türkischstämmiger Einwanderer und ihren Nachkommen gelingen, wenn sie nicht einmal ein solch privilegierter Ausnahmesportler hinbekommt? Und unter diesen Bedingungen will man dann noch mehr Migranten aufnehmen? Wie wahrscheinlich ist wohl, dass die Integration dann besser gelingt, als in den letzten Jahrzehnten? Das kann man doch wirklich nur noch „Umvolkung“ nennen.

Den Begriff „Umvolkung“ mag man also zwar als Kampfbegriff ansehen, sachlich gerechtfertigt ist er allemal, denn er beschreibt in einem kurzen Begriff, was hier vorgeht. Deutschland wird nicht mehr deutsch sein, sollten wir hier eine Mehrheit an Einwohnern mit Migrationshintergrund bekommen. Die deutschfeindliche Linke mag das herbeisehnen, ich nicht. Die AfD ist zur Zeit die einzige Partei, die sich konsequent dagegen wendet. Aber das wäre ein anderes Thema.

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Zum Schluss ergibt sich noch die Frage, ist das wirklich Absicht?  Es wäre gefährlich naiv zu glauben, dass der Elite dieses Landes die Zusammenhänge nicht klar sind. Die können auch rechnen. Die Regierung und die mit ihr verbündete Juste-Milieu-Elite hat vor allem das Interesse, dass die Bevölkerungszahl in Deutschland nicht sinkt, denn das würde langfristig ihre Pfründe gefährden. Deshalb wird das UN-Ziel der Bestanderhaltungsmigration unterstützt und es soll nach Möglichkeit übertroffen werden. Die Medien werden in die von der UN gewünschte (siehe Migrationspakt) positive Propaganda zum Migrationsthema eingespannt.

Dabei wird ausgeblendet, dass Deutschland dadurch zurückfallen muss, denn man geht von dem falschen Ansatz aus, dass für eine hohe Qualifikation die ethnische und kulturelle Herkunft unbedeutend sei. Das ist aber insofern nicht der Fall, weil die Wahrscheinlichkeit, die benötigte kulturelle Einstellung und hinreichende Intelligenz in einem Individuum zu vereinen, bei autochthonen Deutschen höher ist, als in Parallelgesellschaften oder Clans. Diese Erkenntnis soll möglichst nicht populär werden. Die Wahrnehmung dessen wird deshalb mit der Schuldzuweisung  „völkische Gesinnung“ bekämpft, um eine Abwehrmauer gegen unbequeme und ideologiefreie Wirklichkeitswahrnehmung zu errichten.

Zum Schluss sei noch gesagt: Selbstverständlich gibt es integrierte Migranten. Was ich hier aufgeschrieben habe, gilt nie für alle, wohl aber für eine Mehrheit. Genau das wird ebenfalls von linker Seite abgestritten. Und niemand will den hart arbeitenden und Steuern zahlenden türkischstämmigen Dönerverkäufer herausekeln oder gar ausweisen, nicht einmal die AfD. Das wäre auch mit der Verfassung nicht vereinbaren (auch wenn die Regierung sich selber immer weniger daran hält). Es geht nur darum, dass nicht noch mehr kommen.

Das Ziel einer multikulturellen Gesellschaft ist vor allem ideologisch begründet, keineswegs naturgegeben oder zwangsläufig, sondern durch Politik absichtsvoll herbeigeführt, auch wenn sie in der Praxis bisher seit Jahrzehnten in großen Teilen (Siehe die Entwicklung der arabischen Clans) gescheitert ist. Jede No-go-Zone, jeder Messerangriff, jede neue Moschee samt Orientalisierung ganzer Stadtteile, jedes neu auftauchende Kopftuch, jeder Schwimmbadmacho und jede Autobahnblockade in Deutschland legen davon Zeugnis ab. Sie sind Kampfansagen, nichts weniger.

Für die Linken ist das alles nicht relevant. Nicht, weil sie es nicht sehen, sondern weil es ihren Zielen widersprechen würde, wenn sie es zugäben. Deshalb sind das alles „Einzelfälle“ oder „Zeichen der Vielfalt“ und die Medien machen bei diesem Framing mit.

Letztendlich beinhaltet der Begriff „Umvolkung“ genau dasselbe, was in Amerika und in Australien passiert ist: auch das war defacto ein Bevölkerungsaustausch. Die ursprünglichen Einwohner spielen heute weder zahlenmäßig, noch politisch, noch kulturell eine Rolle. Sie haben zwar Rechte (was für „ungläubige“ Deutsche in einem islamischen deutschen Staat unwahrscheinlich bis ausgeschlossen wäre), aber keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung des Landes, das einst ihnen gehörte.

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Quelle: Smithsonian Open Access

Umvolkung bedeutet also auch Eroberung. Was für Deutschland gilt, geschieht im Prinzip in ganz Europa, von wenigen Staaten wie Ungarn oder der Slowakei einmal abgesehen. Europa wird gerade erobert, und die Europäer wollen es nicht wahrhaben. So werden die nächsten Indianer oder Aborigines Europäer sein. Denn die vielfältige Welt des politisch korrekten Multi-Kulti ohne substanzzerstörende Konflikte ist genau so eine Fata Morgana wie der Sozialismus.

Eine maßvolle und qualifizierte Migration kann bereichernd sein, die Einwanderung der Hugenotten hat das gezeigt. Die gegenwärtige unqualifizierte Massenmigration dagegen ist zerstörerisch. Und letztendlich zeigt im Moment gerade die Corona-Krise, wie notwendig und schützend Nationen, die eben nicht nur hinderliche Grenzen beinhalten, sondern auch kulturelle und emotionale Identifikationsobjekte darstellen, sind.

Sollte die Entwicklung so weitergehen, verschwindet nicht nur die deutsche Kultur, sondern auch die internationale Konkurrenzfähigkeit, und damit Wohlstand und Zukunftsfähigkeit in Deutschland und Europa.

***

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Das ist Deutschland, meine Heimat. Ich verschenke sie nicht, ich verkaufe sie nicht, ich tausche sie nicht aus, sie ist unveräußerlich.

Ich fühle mich ihr verbunden und ich will auch nicht auswandern, denn mein Herz würde immer und überall für dieses Land schlagen.

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ENDE

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