Wie man Nazi wird

Wir sind von Nazis umgeben, jedenfalls wenn man den traditionellen Medien glaubt. Dresden (bzw. ein besonders humoriger Stadtabgeordneter einer dortigen Splitterpartei) hat sogar neuerdings den „Nazinotstand“ ausgelöst. Bezeichnenderweise wird dabei die Grenze, wer schon Nazi sei und wer „noch“ nicht, immer weiter nach links verschoben. Im Zweifelsfall ist der schon Nazi, der den Dogmen des Mainstreams, von der Buntheit über die EU-Fremdsteuerung bis zur Klimakatastrophe, widerspricht. Diese Begriffsausweitung ist letztendlich eine Verharmlosung des „1000-jährigen“ Unrechtsregimes, dessen Verbrechen in der Geschichte einzigartig sind. Aber die, die so agieren, nehmen diese Nebenwirkung gern inkauf.

Schreien und Weinen

Der Hauptangeklagte von Köthen hat 17 Monate bekommen.

Das ist einfach unerträglich. Für mich war es mindestens Totschlag, das Gericht hat aber auf Körperverletzung mit Todesfolge und Jugendstrafe entschieden. Und der kriegt 17 Monate! Das ist keine Strafe, sondern ein kerzengerader Schlag ins Gesicht jedes rechtstreuen Bürgers. Die Clanchefs werden sich auf die Schenkel schlagen ob solcher Urteile ihres Beutestaats.

„Ein Bruder des Toten warf einen Tisch um, eine Schwester schrie.“

Ich möchte auch schreien und zum Weinen ist mir auch zumute. Die deutsche Justiz gibt sich mit solchen Urteilen praktisch auf.