Bravo, Ingo!

Treffgenauer Konter des TV-Komikers Ingo Appelt bei Markus Lanz gegen Kevin Kühnert. Kühnert hat offenbar immer noch nichts begriffen. Der trudelt weiter im Berliner Funktionärs-Raumschiff durch die politische Galaxis (Sendungsausschnitt auf Twitter). Zutreffend auch der Kommentar der „Bild“, der zeigt, dass die Redakteure durchaus das Spiel durchschauen. Ob allerdings die ultralinken Kosmonauten im Willy-Brandt-Haus den Schuss … Bravo, Ingo! weiterlesen

Der Armheber von Chemnitz, die Sorgen der Bevölkerung und die Ignoranz der politischen Klasse

Die SPD-Kreisvorstandsvorsitzende Elfie Handrick sagte wörtlich im ZDF:

„Ich finde es auch nicht richtig, dass man da immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernstnehmen muß. Was haben die denn für „Sorgen und Nöte“? Ich versteh‘ das nicht - kann das nicht verstehen. Und ich denke mir auch, auch wenn sie Sorgen und Nöte haben, dann haben sie noch lange nicht das Recht, mit „Heil Hitler“ durch die Straßen zu laufen.“

Selbst bei gutwilliger Interpretation fühle ich mich hier an den der später hingerichteten Königin Marie Antoinette zugeschriebenen Ausspruch erinnert: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen“ erinnert.

Kommentar der Woche

Aus einer Diskussion zur Zukunft der SPD im „Cicero“ von Tomas Poth:

"Gewinner" und "Verlierer"

Die Frage ist doch immer: was brauchen "wir", was sind "unsere" Bedürfnisse. Die Bedürfnisse der hier aufgezeigten "Gewinner" und "Verlierer" sind sehr unterschiedlich und werden sich nicht versöhnen lassen.

Kommentar der Woche

Leser „Ali“ auf „Tichys Einblick“ zu einem Artikel von Hubertus Knabe über den Einfluß der ehemaligen SED in der Berliner Politik:

Und genau das ist der Punkt. Bereits auf Bundesebene haben die Deutschen eine Koalition mit einer Juniorpartner-Partei bekommen, die sie zuvor ganz bewusst „abgewählt“ haben. Die SPD hat daraus nichts gelernt, ein großer Teil der Bürger ist über die Beteiligung dieser abgewählten und zwischenzeitlich in weiten Teilen unbeliebten SPD in der GroKo - faktisch eigentlich eine KleinKo - wütend.

Ein Herz für Strache

Anders, als viele vorgeblich modern denkende Menschen empfinden, unterscheiden sich GUT und BÖSE weniger in den politischen Richtungen, die sie vertreten. Sie unterscheiden sich in den Mitteln, die sie bereit sind, zur Verwirklichung ihrer Ziele anzuwenden. Deshalb ist die AfD gut und die Antifa böse: erstere ist demokratisch legitimiert und respektiert das staatliche Gewaltmonopol, letztere nicht. 

Gerechtigkeit muß man sich auch leisten können

„Die SPD ist unwählbar!“ Diese Erkenntnis ist nicht gerade neu. Neu daran ist, dass sie in der Bild-Zeitung  steht. Anlaß sind die Verstaatlichungsfantasien des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert.

Der BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch wettert gegen den Möchtegern-BMW-Verstaatlicher Kühnert, vorher hatte sich schon die SPD-Parteichefin Nahles von ihm distanziert. Schoch wird in der Bild-Zeitung mit dem Satz zitiert:

 „Die SPD ist für Arbeiter deutscher Unternehmen nicht wählbar.“

Das hat gesessen.

Das Stirnrunzeln der Mitte

Die Medien sind zusammen mit den Regierenden nach links abgebogen und wundern sich jetzt, dass der auf geradem Wege gebliebene Troß rechts von ihnen steht.

Ab und zu wird dieser Troß mehr oder weniger wissenschaftlich untersucht. Die jüngste "Mitte-Studie"  der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung konstatiert eine erhöhte "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" in der Mitte der Bevölkerung.

Einseitigkeit als medialer Dauerzustand

Dieser Satz ist für mich ein Beispiel dafür, wie man eigentlich jede Partei ins Abseits stellen kann, sofern man sich die Mühe macht, entsprechende Zitate mehr oder weniger prominenter Politiker oder Angehöriger dieser Partei zu suchen und zu skandalisieren. Dies wird ja auch von parteipolitisch linker Seite ständig mit der AfD praktiziert, was nicht illegitim ist, denn auch dies gehört zum politischen Geschäft, der Staatsanwalt übernimmt im Gericht ja auch die Rolle des Verteidigers nicht gleich mit.

Wenn Wähler wandern

Die offiziell verfügbaren Zahlen zur Bayernwahl geben auch zu  Überlegungen Anlass, die etwas abseits liegen. So sind zum Beispiel viele Nichtwähler von 2013 diesmal zur Wahl gegangen, was sich in der stark erhöhten Wahlbeteiligung ausdrückt. Wie haben die eigentlich gewählt, sind dort die Parteien in etwa derselben Stärke vertreten, wie auch bei der übrigen Wählerschaft? Oder wurden bestimmte Parteien bevorzugt?