Rheinischer Frohsinn mit Feindbild

Früher war der Karneval auch ein Aufstand des kleinen Mannes gegen die Mächtigen: nur dort durften sie kritisiert werden. Einmal im Jahr ließen sie sich das auch gefallen. Das Volk brauchte ein Ventil, damit es den Rest des Jahres stillhielt. Heute wird diese Tradition pervertiert. Heute geht es nicht mehr gegen die Herrschenden, sondern gegen … Rheinischer Frohsinn mit Feindbild weiterlesen

Wie man Nazi wird

Wir sind von Nazis umgeben, jedenfalls wenn man den traditionellen Medien glaubt. Dresden (bzw. ein besonders humoriger Stadtabgeordneter einer dortigen Splitterpartei) hat sogar neuerdings den „Nazinotstand“ ausgelöst. Bezeichnenderweise wird dabei die Grenze, wer schon Nazi sei und wer „noch“ nicht, immer weiter nach links verschoben. Im Zweifelsfall ist der schon Nazi, der den Dogmen des Mainstreams, von der Buntheit über die EU-Fremdsteuerung bis zur Klimakatastrophe, widerspricht. Diese Begriffsausweitung ist letztendlich eine Verharmlosung des „1000-jährigen“ Unrechtsregimes, dessen Verbrechen in der Geschichte einzigartig sind. Aber die, die so agieren, nehmen diese Nebenwirkung gern inkauf.

Was ist bürgerlich?

Gauland schreibt in der „Welt“ einen Artikel zum Thema „Was ist bürgerlich“, Chefredakteur Poschardt antwortet. Aber die Antwort ist schlecht, falsch, ideologisch, demagogisch, dämonisierend und beruht auf falschen Annahmen und Unterstellungen. So zum Beispiel auf der, Gauland habe den Faschismus verharmlost.

Die Banane: eine deutsche Karriere

Die beliebte Südfrucht, geschält oder ungeschält, hat eine lange Karriere als politische Frucht hinter sich. Sie begann zu Wendezeiten vor 30 Jahren. Unvergessen das Titanic-Cover, auf dem eine typische Ostfrau (die in Wirklichkeit aus Rheinland-Pfalz kam, aber halt so aussah), freudestrahlend eine auf Bananenart geschälte Gurke in die Kamera hält: „Zonengaby im Glück: Meine erste Banane.“