Ist es Mainstream, so kann es weg. Soeben ausgelesen: Joris-Karl Huysmans – „Gegen den Strich“ (1884)

Hallo Herr Wonschewski, Ihre Literaturrezensionen sind immer ein Lesegenuß. Ich habe mir erlaubt, Ihren Beitrag zu kommentieren und zu rebloggen.

Da der Reblog-Link unter dem Textausschnitt unten nicht mehr funktioniert und ich auf diesen keinen Zugriff habe, hier der Originallink zum Artikel:

https://davidwonschewski.wordpress.com/2020/10/08/ist-es-mainstream-kann-es-weg-soeben-ausgelesen-joris-karl-huysmans-gegen-den-strich-1884/

David Wonschewski | Autor

von David Wonschewski

Vorabfazit: 3 von 5 Sternen

Da fragt mich doch die Tage einer, welchen Fitzek-Thriller ich am spannendsten finde. Bin ich gleich ausfallend geworden. Was unschön klingt, aber nicht zu vergleichen ist mit dem Ausraster, der mich befiel als man mir einen schönen Fernsehabend vorschlug – mit „Fuck Yu Göhte“. Allein die Tatsache, dass ich diesen Filmtitel auf korrekte Weise falsch geschrieben habe, verpasst mir schon Pickel. Wobei auch das noch schlimmer geht: Wenn Mark Foster im Autoradio kommt, funktioniere ich meinen Gurt zur Zwangsjacke um. Ist einfach sicherer für alle. Meinen ersten Mord beging ich schließlich zu Namikas Lied „Lieblingsmensch“. Dass ich noch frei herumlaufe, liegt daran, dass ich dem Gericht klar machen konnte, dass es sich dabei um eine lupenreine Affekthandlung handelt. Alles das hat in meiner unmittelbaren Umgebung zu einem regelrechten Pawlow geführt. Wenn Lena, Helene, Heidi oder Greta auf einer Mattscheibe auftauchen, bringen sich…

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