Linke Diskussionsstrategien (3): Feindbild „völkisches Denken“

In den ersten beiden Beiträgen (1) und (2)  habe ich gezeigt, wie linke Ideologie durchgesetzt wird: Das Erreichen eines Definitionsmonopols über wichtige Begriffe, wobei die ursprüngliche Bedeutung absurd verzerrt und umdefiniert wird („Rassismus”) und durch Ausgrenzung politischer Gegner, mit Hilfe von „Diskussionskeulen“. War dies in der DDR die Frage: „Bist du nun für den Frieden oder nicht“, die jede politische Diskussion beenden konnte, so ist es heute die Zuordnung zu den Begriffen „Rassismus“ oder „Faschismus“.

Lex Rammo in NRW

Dieser Ausspruch eines deutsch-kanadischen Publizisten kam mir in den Sinn, als ich jetzt über einen Hilferuf der nordrhein-westfälischen Polizei stolperte: sie fordert einen Schutz ihrer Beamten vor Einschüchterung im privaten Umfeld sowie Stalking durch Clanmitglieder.

Ich sehe das als Offenbarungseid an. Wer soll der Polizei helfen, wenn sie versagt, die kaputtgesparte Bundeswehr? Vielleicht hat ja die Bundesregierung ein paar Bodyguards übrig. Aber die werden sich bedanken. Liest mal den Artikel, so wird ein Stalking-Paragraph gefordert. Aber den gibt es doch längst: § 238 StGB! Brauchen wir eine „Lex Rammo“?

Brief über den Schützengraben hinweg

Meiner Meinung nach gibt es keinen Rechtsruck. Das ist eine Fata Morgana, eine Täuschung aufgrund eigener Standpunktverschiebung. Es gibt nur einen massiven Linksruck bei fast allen Parteien, deshalb erscheinen denen die auf dem geraden Weg als rechts. Alle linken Parteien sind definitiv nach links gerückt, gestern die SPD wieder ein Stück. Ansonsten hat noch die CDU ganz massiv rechte Positionen aufgegeben und ist unter AM nach links und grün gewandert.

Beuteland Deutschland

Die FAZ schreibt zur Clankriminalität, zu der heute abend in der ARD eine ziemlich schonungslose Dokumentation („Beuteland“) läuft:

[Sebastian] Fiedler, [Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter], resümiert die Handicaps der polizeilichen Arbeit. Bis vor wenigen Jahren gab es nicht einmal angemessene Lagebilder aus Furcht davor, diskriminierend zu handeln. Es fehlte an politischer Rückendeckung.

Meine 583 Cousins

Bisher habe ich die Clankriminalität für die folgenschwerste Entwicklung verfehlter Integration gehalten. Aber vielleicht ist das ja vollkommen falsch. Ich habe eventuell nur nicht die richtige Haltung („den richtigen Klassenstandpunkt“ hieß es in der DDR) zu den neuen gesellschaftlichen Veränderungen.

Die Linke führt zu dem Thema, das große Unruhe in der Bevölkerung verursacht, eine Diskussion in der ihr eigenen Art und Weise.