Das Karotten-Prinzip

Wikipedia so:

Die sprichwörtliche Metapher beschreibt, dass einem Esel als Anreiz eine Karotte – sichtbar, aber nicht erreichbar – vors Maul gehalten wird, um ihn dazu zu bringen, eine Last zu tragen/ziehen oder in eine bestimmte Richtung zu laufen.

Das trifft auf die gegenwärtige Situation im Lande zu. Während die Klimadebatte wie eine Karotte dazu benutzt wird, Steuererhöhungen durchzusetzen und im Windschatten dieser Debatte, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, Einschränkungen der Bürgerrechte und der Redefreiheit vorzunehmen, werden die echten Probleme des Landes von der Tagesordnung weitgehend verdrängt. Clans schicken sich an, die Großstädte zu beherrschen, die Kette der Gewalttaten mit Migrationshintergrund reißt nicht ab, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands geht langsam den Bach runter, die Islamisierung schreitet fort, aber wir reden über 2,2 % der Weltemission an CO2 – soviel trägt Deutschland dazu bei. Moralisch und klimatechnisch bleiben wir Weltmeister, nur interessiert die Welt das nicht.

Hin und wieder wird mal eine Zeitung etwas deutlicher:

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Deutschland wird dümmer und unsicherer durch ungeregelte Migration und hohe Geburtenraten bildungsferner Einwanderer. DAS ist die Wahrheit.

Auf der Zeichnung der Wikipedia-Seite läuft der Esel auf einen  Abgrund zu. Aber solange die gegenwärtige Elite nicht abgewählt wird, ist keine Änderung in Sicht.

Lex Rammo in NRW

Sei vorsichtig mit dem, was du wünschst. Es könnte unter Umständen wahr werden.

Dieser Ausspruch eines deutsch-kanadischen Publizisten kam mir in den Sinn, als ich jetzt über einen Hilferuf der nordrhein-westfälischen Polizei stolperte: Sie fordert einen Schutz ihrer Beamten vor Einschüchterung im privaten Umfeld sowie Stalking durch Clanmitglieder.

Ich sehe das als Offenbarungseid an. Wer soll der Polizei helfen, wenn sie versagt, die kaputtgesparte Bundeswehr? Vielleicht hat ja die Bundesregierung ein paar Bodyguards übrig. Aber die werden sich bedanken. Nein, im Artikel wird ein Stalking-Paragraph gefordert. Aber den gibt es doch längst: § 238 StGB! Brauchen wir eine „Lex Rammo“?

Als ich in der „Welt“ als Leser schrieb, die Blockade von Autobahnen und die Vorgänge im Rheinbad seien Machtanspruchsgehabe einer bestimmten Klientel, wurde mein Account dafür noch gesperrt. Kurz danach schrieb die Zeitung redaktionell Ähnliches. Und heute zeigt sich, dass die Machtansprüche immer dreister vorgebracht werden: die Clans suchen das Kräftemessen mit den Staatsorganen und versuchen, die Polizei einzuschüchtern.

So traurig und beschämend dieser Vorgang ist, ich konnte mich einer gewissen Schadenfreude nicht enthalten. Man wollte doch gar nichts anderes! Das habt ihr nun davon.

Jahrzehntelang hat man doch jeden aufgenommen, der es nur irgendwie aufs deutsche Staatsgebiet schaffte – und seine Familie noch dazu, spätestens nach ein paar Jahren. Kaum einer wurde zurückgewiesen, abgeschoben oder bekam nicht nach entsprechender Wartezeit eine dauerhafte Duldung – die Nachkommen hatten dann in der Regel auch die deutsche Staatsbürgerschaft. So sind ganze Familienclans aus dem Nahen Osten hier eingewandert und bilden heute den Untergrund der organisierten Clankriminalität, die den Staat und seine Exekutivorgane zunehmend herausfordern und infrage stellt.

Jahrzehntelang (!) hat man doch alle verteufelt, die genau vor dieser Entwicklung gewarnt haben. Man hat doch sofort alle als islamphob, ausländerfeindlich, fremdenfeindlich, rechts, Nazis, Faschisten gebrandmarkt, die auch nur einen einzigen kritischen Blick auf diese Entwicklung geworfen haben. Die Durchsetzung der „vielfältigen“ Gesellschaft hatte Priorität.

Diese Multikulti-Ideologie ignoriert die patriarchalischen Familienstrukturen und gesellschaftlichen Zustände des Nahen Osten, geht vom individualistischen, aufgeklärten und rechtlich individuell verantwortlichen Menschenbild des Westens aus. Das funktioniert aber bei den arachaischen gesellschaftlichen Strukturen, auf die die Einwanderer aus dem Nahen Osten geprägt sind, mehrheitlich nicht. Es ist westliche Hybris, zu glauben, dass diese Prägungen innerhalb kurzer Zeit verschwinden, so wie es auch westliche Hybris war zu glauben, dass die DDR so einfach verschwinden würde. Und so wurde aus der Einwanderung samt erwünschter Integration immer mehr eine feindliche Übernahme und die versprengten Stasis machte sich zusammen mit den Westlinken auf, die Bundesrepublik auf links zu drehen.

Die Behörden haben ständig weggesehen, sich weggeduckt, wenn von seiten der Neuankömmlinge Forderungen gestellt, erschlichen oder kriminelle Delikte begangen wurden. Da gab es sogar noch strafrechtlichen Kulturrabatt! Rückendeckung für dieses Laissez-Faire gab es aus Politik, Medien, Wirtschaft (wegen der billigen Arbeitskräfte) und Judikative. Die Gerüchte, dass die couragierte Jugendrichterin Heisig von genau dieser Klientel ermordet wurde, wollen nicht verstummen. Aber die offizielle Version des Selbstmords, der so völlig unmotiviert erfolgt war, wurde nie revidiert. Und jetzt jammert man, dass man mit den Folgen dieser Politik nicht mehr fertig wird.

Der Zauberlehrling beschwert sich beim Meister, dass er die Geister nicht mehr los wird, die er rief? Das ist ja herzallerliebst, aber mir bleibt das Lachen im Halse stecken.

Brief über den Schützengraben hinweg

… wirtschaftliche Krise und Auswanderung der jüngeren Generationen waren immer schon Katalysatoren für einen populistischen Rechtsruck…

Meiner Meinung nach gibt es keinen Rechtsruck. Das ist eine Fata Morgana, eine Täuschung aufgrund eigener Standpunktverschiebung. Es gibt nur einen massiven Linksruck bei fast allen Parteien, deshalb erscheinen denen die auf dem geraden Weg als rechts. Alle linken Parteien sind definitiv nach links gerückt, gestern die SPD wieder ein Stück. Ansonsten hat noch die CDU ganz massiv rechte und Positionen der Mitte aufgegeben und ist unter Angela Merkel nach links und grün gewandert. Die Bevölkerung hat sich im Wesentlichen politisch nicht bewegt, sie wählt nur gezwungenermaßen andere Parteien.

Durch den Linksruck der Parteien ist eine Lücke entstanden, die meiner Meinung nach aber nicht vollständig von der AfD gefüllt wird. Denn diese sogenannten Rechtspopulisten sind alle ganz normale Bürger, auf der Suche nach Glück für ihre Familien und sozialer Gerechtigkeit. Sie kommen von allen Parteien. Und da würden sie auch wieder sein, wenn das Problem mit der Massenmigration gelöst wäre, woran ich aber nicht glaube.

Die Sache ist gelaufen, die Leute wird man nicht mehr los. Nicht die Clans mit 100.000en Mitgliedern und die Parallelgesellschaften auch nicht. Und irgendwann wird in den Schulen arabisch gesprochen werden und aus dem Islam kann man so wenig austreten wie aus der SED zu DDR-Zeiten.

Ich verstehe auch nicht, was die Ablehnung von Massenmigration und damit die erzwungene Schaffung von neuen Mehrheitsverhältnissen samt Paralyse der bestehenden Gesellschaft, einfach, indem man Tatsachen schafft (in meinen Augen ein Rechtsbruch), mit “rechts“ zu tun hat.

Dass heute sämtliche deutsche Altparteien, von der Linken bis zur CDU, diese Politik unterstützen, ist das eigentliche Problem. Das treibt nämlich alle, die das nicht wollen, und denen das Thema sehr wichtig ist, weil sie nämlich wollen, dass auch ihre Kinder und Enkel noch in einem funktionierenden Deutschland leben können, fast zwangsläufig zur AfD, im Osten mehr, da die Leute dort direkter, propagandaresistenter und widerständiger und weniger saturiert sind. Der Westen ist bürgerlich, der Osten proletarisch. Und Proletarier reden nicht um den heißen Brei herum, sondern sagen, was Sache ist.

Indem man dann diese Leute beschimpft, fertig und lächerlich macht und zurücksetzt, als Populisten, Nazis, Rechte, Pack, Dunkeldeutsche beschimpft, erreicht man nur, dass sich die Gesellschaft weiter spaltet.

„Links“ ist für mich vor allem das Eintreten für soziale Gerechtigkeit durch soziale Marktwirtschaft und die Verhinderung von geselllschaftsschädlichen Einbahnstraßen für das große Geld. Diesen Forderungen – von Osten her vor allem – wird sich die AfD noch stellen müssen. Bis jetzt ist das noch nicht der Fall, da sie von allen anderen als Paria behandelt wird und daher nicht die Gelegenheit hat, mitregieren zu können und zu müssen.

Das wird sich aber nicht durchhalten lassen, und dann wird auch für die AfD eine neue Zeitperiode anbrechen: dann muss sie zeigen, ob sie tatsächlich die Interessen derer vertritt, die sie jetzt unterstützen. Und erst dann wird man sie politisch genau einordnen können. Die Linke hat im Osten diese Phase durchlaufen und ihr Kapital deshalb verspielt, weil sie das wichtige Thema der Migration entgegen den Interessen einer großen Zahl ihrer Wähler behandelt. Sahra Wagenknecht hatte das erkannt, thematisiert und ist damit an der eigenen Funktionärsriege gescheitert. Jede Wahl im Osten zeigt das.

Ich nehme also das Migrationsthema völlig heraus aus dem Rechts-Linksschema und schlage ein kartesisches Koordinatensystem vor. Der Artikel ist schon etwas älter, inzwischen würde ich die CDU noch weiter links verorten.

Was die wirtschaftliche Krise und die Auswanderung betrifft, so gibt es hier zwar eine Korrelation, aber keine Kausalität. Die wirtschaftliche Krise war in den Jahren nach der Wende viel heftiger als heute, eine „populistische Strömung“ blieb dagegen aus.
Die höhere Zustimmung im Osten ist anderen Ursachen geschuldet: das die kosmopolitischen Grünen tragende Milieu ist schwach entwickelt und der historische Erfahrungshintergrund ist ein ganz anderer als im Westen.

Auch die Korrelation der AfD-Wahlergebnisse mit dem höheren Durchschnittsalter im Osten infolge Abwanderung kann keine Kausalität sein: Gerade die Älteren haben überdurchschnittlich die traditionellen Volksparteien gewählt, die AfD punktete eher bei jüngeren und mittleren Jahrgängen.

Der heftige Einbruch bei den Wahlergebnissen der Linken im Osten zeigt, das die Massenmigration im Osten eine ganz andere Virulenz als im Westen hat: der Osten musste sich die Zugehörigkeit zum deutschen Nationalstaat erkämpfen, bekam sie nicht geschenkt von den Alliierten wie der Westen, und wie hart das an der Katastrophe vorbeigeführt hat, hat sich 1989 gezeigt. Das gibt man nicht ohne Not wieder her. Dafür läßt man sich auch mal beschimpfen oder ausgrenzen. Dieser Stolz der Ostdeutschen wird im Westen immer noch unterschätzt, die AfD warb deshalb erfolgreich: „Vollende die Wende“.

Deshalb ist das Gefühl der deutschen Nationalzugehörigkeit und nationalen und kulturellen Identität – die Kultur war eine verbindende Klammer im Kalten Krieg – im Osten viel wichtiger und lebendiger als im Westen. Und wird dort, vor allem in den Medien, immer wieder als völkischer Nationalismus fehlgedeutet.

* * *

Da klappt dem Dunkeldeutschen die Kinnlade runter:  Haß auf das eigene Land

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Beuteland Deutschland

Die FAZ schreibt zur Clankriminalität, zu der heute abend in der ARD eine ziemlich schonungslose Dokumentation („Beuteland“) läuft:

[Sebastian] Fiedler, [Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter], resümiert die Handicaps der polizeilichen Arbeit. Bis vor wenigen Jahren gab es nicht einmal angemessene Lagebilder aus Furcht davor, diskriminierend zu handeln. Es fehlte an politischer Rückendeckung.

Es sei noch einmal klar gesagt: Die politische Rückendeckung fehlte von Anfang an. Es ging immer nur darum, im Interesse der Wirtschaft die Migration der Bevölkerung irgendwie schmackhaft zu machen. Die Risiken und Nebenwirkungen einschließlich der Entwicklung der Clans wurden einfach abgestritten, Kritiker wurden in die rechte Ecke gestellt. Letztendlich hat dieser Strategie die AfD ihren Aufstieg zu verdanken.

Inzwischen hat die Ideologie der multikulturellen Gesellschaft weite Bereiche der Gesellschaft erfasst. Sie wird auch von vielen als unvermeidlich hingenommen, die sie eigentlich nicht anstreben, was von Anfang an das Ziel war. Diesem Ziel haben sich nicht nur die linken Parteien von rot bis grün, sondern auch die CDU verschrieben.

Fiedler weiter: V-Leute in Clans einzuschmuggeln sei praktisch ausgeschlossen, da man Clans nicht beitritt, sondern in sie hineingeboren wird. Das erschwere die Bekämpfung zusätzlich. Inzwischen ist, auch auf Druck der AfD, das Problem aus der Tabuzone herausgeholt worden. Allerdings könnte es auch schnell wieder darin verschwinden, falls der politische Druck nachlässt. FAZ-Leser Günter Walter schreibt zu einer früheren TV-Diskussion:

Clankriminalität ist nur eine besondere Form der Kriminalität. Ralph Ghabdan war der Einzige in der Runde, der die strukturellen Unterschiede zwischen den verschieden Bewusstseinstrukturen von Menschen aus Clangesellschaften und individualisierten Gesellschaften erkannt hat.

Seit etwas über 1000 Jahren hat sich in Nordwesteuropa – westlich der Hajnal-Linie St. Petersburg-Triest – die europäische Klein- oder Kernfamilie durchgesetzt, die sich aus ideengeschichtlicher, rechtlicher, ökonomischer oder demographischer Perspektive in ganz wesentlichen Punkten vom Muster der Großfamilie (Clan) abhebt.

Die Clangesellschaften entspricht der menschheitlichen Ursprungssituation, in der die Kollektivpsyche über die noch nicht differenzierte Individualpsyche herrschte, in diesem Stadium des ethischen Bezogenseins existiert noch keine individuelle ethische bewusste Verantwortlichkeit.

Unser Rechtsstaat basiert auf dem Menschen als Individuum und wird deshalb an diesem Problem scheitern.

Ich fürchte, er hat recht. Familienkampfverbänden in der Stärke ganzer Armeen – dem Al-Zein-Clan im Großraum Essen werden laut FAZ mehr als zehntausend Angehörige zugerechnet – hat das unterfinanzierte und überlastete deutsche Polizei- und Rechtssystem nichts entgegenzusetzen. Deshalb fordere ich, dass an den deutschen Grenzen die staatliche Souveränität wiederhergestellt werden muss. Der Staat muss wieder wirksam kontrollieren und bestimmen, wer hier hereinkommt und vor allem, wer nicht. 

Das wäre die einzige Möglichkeit, solchen Entwicklungen schon im Ansatz Paroli bieten zu können. Aber die Fehlentwicklung geht weiter und es besteht keine Hoffnung auf Besserung. Mit „Nadelstichen“ und „Verfolgungsdruck“ gegen die Clans jedenfalls wird man nichts erreichen. Es geht längst nicht mehr nur um deutsche Identität und gesellschaftlichen Frieden, es geht langfristig um das Überleben Europas.

Update: 100-kg-Goldmünze gestohlen: Clankriminalität. „Goldnest“-Kunstwerk in Berlin-Hellersdorf entwendet: Eine Machtdemonstration der Clans. Heute: Kunstschätze von unschätzbarem Wert aus dem „Grünen Gewölbe“ in Dresden gestohlen.

Es wird Zeit, daß die Gesellschaft begreift, daß sie sich im Krieg befindet.

 

 

Jeden Tag…

… werden die Regeln des multikulturellen Zusammenlebens, wie Frau Ösoguz einst formulierte, neu ausgehandelt: Ein Libanesenclan stürmte die Notaufnahme der Uniklinik Düsseldorf.

Wohlgemerkt, hier geht es nicht um individuelles Fehlverhalten potentiell gefährlicher Individuen. Hier geht es darum, dass der Staat eine Gegenkultur nicht nur gewähren ließ, sondern als erstrebtes Gesellschaftsziel propagierte, die staatliches Recht de facto nicht mehr anerkennt und eigene Hoheitsgebiete, denn genau das sind No-go-Zonen, beansprucht. Es sind kriminelle Milizen, bandenmäßig aufgestellt und durch Verwandtschaftsgrade strukturiert und zusammengehalten.

Geliefert, wie bestellt: Das sind die Nebenwirkungen, die das Geschäftsmodell “multikulturelle Gesellschaft“ für die bereithält, die sich nicht in die beschaulichen bürgerlichen Ghettos der Bessermeinenden zurückziehen können.

Wer das alles für „nicht so schlimm“ hält, dem empfehle ich einen Besuch in einer beliebigen Innenstadtklinik in einer Großstadt Deutschlands, wie ich es gerade letzte Woche in Berlin-Kreuzberg tun musste. Dort sah ich in der Aufnahme Patienten mit Dolmetscherbegleitung und die Lobby erinnerte an einen orientalischen Basar. Das Personal, das möchte ich betonen, war freundlich und professionell.

Meine 583 Cousins

Bisher habe ich die Clankriminalität für die folgenschwerste Entwicklung verfehlter Integration gehalten. Aber vielleicht ist das ja vollkommen falsch. Ich habe eventuell nur nicht die richtige Haltung („den richtigen Klassenstandpunkt“ hieß es in der DDR) zu den fortschreitenden gesellschaftlichen Veränderungen.

Die Linke führt zu dem Thema, das große Unruhe in der Bevölkerung verursacht, eine Diskussion laut „Welt“ (leider inzwischen hinter der Bezahlschranke) in der ihr eigenen Art und Weise. Und das geht ungefähr so:

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke hält den Begriff Clankriminalität für „irreführend und diskriminierend“, sagt sie bei der Veranstaltung in Neukölln. „In der Debatte wird ganz eindeutig die rassistische Karte gezogen. Der Begriff suggeriert, dass die Ursache von Kriminalität auf eine Zugehörigkeit zu einer Familie zurückzuführen ist.“

Wer die Clans mit der Mafia vergleicht, ist demzufolge sicher ein rechter Hetzer. Er will unsere moderne multikulturelle Gesellschaft nicht. Wir sollten gemäß Jelpke lieber über deutsche Familienclans (sic!) sprechen und unsere …ääh… verhaltensoriginellen Gäste nicht kulturunsensibel generalverdächtigen, mit Razzien belästigen und ihre berechtigten Ansprüche auf Kofinanzierung durch die Gemeinschaft der Steuerzahler bei innerfamilärer Arbeitsteilung in einen legalen Teil, dem die Immobilien und Autos gehören, und einen kriminellen Teil, der das Geld dafür „verdient“ und wäscht, vollumfänglich anerkennen.

Aber Jelpke sieht nur, was sie sehen will: den legalen Teil. Durch das Vorgehen der Behörden würden unbescholtene Familienmitglieder „stigmatisiert und kriminalisiert“.

Dann sind ja blockierte Autobahnen auch nicht schlimmer als ein Urlaubsstau. Nein, das hat sie nicht gesagt. Ich vermute nur, daß sie genau das gemeint hat.

Im Ernst: Mit solcherlei Verharmlosung und Relativierung auf bandenmäßig organisierte Kriminalität zu reagieren, darauf muss man erst einmal kommen. Vielleicht sollte ich mal meine 583 Cousins fragen, wie das bei deutschen Familienclans so ist.

Noch darf man ja solche Blogartikel schreiben. In nicht allzu ferner Zukunft werden sicher staatliche Scanner solche Artikel abfangen, blockieren und die Absender zur Verantwortung ziehen: wegen „Hassrede“, oder wie immer der gängige Terminus für Kritik an Missständen („staatsfeindliche Hetze“ zu DDR-Zeiten) dann heißen mag.

Wer das nicht für möglich hält: In den USA ist man schon auf dem Wege dazu, bestimmte Ausdrücke zu kriminalisieren. In New York kann man jetzt 250.000 $ Strafe bekommen für den Ausdruck „illegaler Ausländer“.

Interessant ist die Diskussion unter dem SPON-Artikel. Der erste Diskutant sagt: richtig so.

Ich halte das alles nicht mehr für Ausnahmen, sondern für Symptome einer Krankheit. Die Krankheit grassiert, seitdem die Achtundsechziger und ihre Erben die gefühlte Deutungsmacht in der Gesellschaft errungen haben und die gesellschaftliche Mitte als „rechts“ denunzieren.

Die neue Mitte wäre nach diesem Verständnis links.

Ergänzung: Leser Robert H. zum „Welt“-Artikel:

Frau Jelpke sollte mal bei Berliner Polizisten nachfragen, wie oft diese denn schon von den Mitgliedern von deutschen Familienclans eingekesselt wurden.

Die Parallelwelt des „Cicero“

Der “Cicero“ gilt laut Wikipedia als liberal-konservatives Blatt. Insofern ist es aufschlußreich, folgende Meinungsäußerung der Online-Redaktion zu lesen, die zeigt, wie weit der linke Zeitgeist inzwischen selbst vorgeblich konservativen Journalismus infiziert hat. Unter einem Artikel über Verschwörungstheorien, für die vor allem “weiße Männer in mittleren Jahren“ anfällig seien (an dieser Stelle hätte man schon aufhören können zu lesen, aber es war ja nur ein externer Meinungsartikel), ist Folgendes zu lesen:

Leser Dieter Hegger:

Weitere Verschwörungstheorien….. : Wir schaffen das, es kommen nur Fachkräfte nach Deutschland, unter den Flüchtlingen sind keine Terroristen, stirbt der Euro – stirbt Europa, Raubbau bei den Sozialsystemen – aber keinem wird es schlechter gehen, der Islam gehört zu Deutschland und bereichert unsere Kultur und so weiter und so fort……

Online-Redaktion des „Cicero“:

Das sind keine Verschwörungstheorien, Herr Hegger. Der überwiegende Teil der Flüchtlinge ist heute gut integriert. Dass unter ihnen niemand Gefährliches sind, hat nie jemand Wichtiges behauptet. Aber humanitäre Katastrophen zu verhindern, dazu haben sich einige Menschen entschlossen. 

Der Euro, und damit die Währungsunion, ist tatsächlich ein bedeutender Faktor für den Zusammenhalt des Kontinents, besonders in Zeiten der nationalen Ideen. 

Es geht heute in Deutschland niemandem schlechter wegen der Flüchtlinge. Der Islam gehört zu Deutschland, weil wir viele muslimische Mitbürger haben, die auch Deutsche sind. Der friedliche Islam bereichert unsere Kultur. Der radikale, politische nicht.

So schön also kann Deutschland sein! Worin unterscheidet sich diese Haltung der Online-Redaktion eigentlich noch vom gefährlich-naiven Narrativ der Linken zur Migrationsfrage?

Es dürfte eine Wunschvorstellung sein, dass der überwiegende Teil der Flüchtlinge gut integriert ist. Geht die Redaktion tatsächlich entsprechenden Tendenzartikeln der Kollegen auf den Leim? Die heutigen Clans (nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums 104 mit je bis zu 1000 Mitgliedern allein in NRW) sind in den achtziger Jahren als Flüchtlinge ins Land gekommen. Sind die auch alle “gut integriert“? Ich brauche gar nicht mit aktuellen Zahlen zur mangelnden Integration zu argumentieren, die, wenn überhaupt, vorwiegend in die Sozialsysteme passiert. „Fachkräfte“ sind nach wie vor die Ausnahme, die nur in homöopathischen Dosen anzutreffen sind. Es gibt auch genügend Berichte von ehemaligen Flüchtlingshelfern zur tatsächlichen Situation.

Die humanitäre Hilfsaktion 2015 wird nicht einmal von der AfD infrage gestellt. Warum es geht, ist die permanente Offenhaltung der deutschen Grenze und der damit zusammenhängende Kontrollverlust samt anhaltender, toxischer Massenmigration kulturfremder und in der Mehrzahl ungebildeter Zuwanderer. Wer das heute noch uneingeschränkt weiterbetreiben will, der will wirklich dieses Land abschaffen und damit die Aufbauarbeit und das Erbe vieler Generationen verschleudern.

Offenbar sieht die Redaktion nur einige wenige Gefährder. Stärker verharmlosen kann man doch kaum. Die Polizei ist jetzt schon überfordert von der Beobachtung der bereits im Lande befindlichen mehr als 10.000 islamistischen Gefährder. Dass es bis jetzt noch keine weiteren Terroranschläge gegeben hat, ist reines Glück. Aber es geht nicht nur um diese Leute, sondern um die Gewaltkriminalität unter den Zuwanderern, die um ein Vielfaches höher liegt als bei der autochthonen Bevölkerung. Dies hat bereits zu einem massiven Rückgang der Sicherheit in der Städten geführt, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und im öffentlichen Raum der Straßen und Plätze. Frauen trauen sich abends nicht mehr auf die Straße, das kann keine noch so geschickt getunte Statistik verdecken.

Der Euro wird nur noch künstlich am Leben erhalten, auf Kosten der deutschen Sparer, die jedes Jahr viele Milliarden an Kaufkrafteinbuße ihrer Sparguthaben erleben müssen. Mit der neuen CO2-Steuer ist ein weiteres Instrument geschaffen, “Kaufkraft abzuschöpfen“, wie es in der DDR genannt wurde. Demgegenüber wird die marode Wirtschaft der Südländer künstlich solvent gehalten. Inzwischen sitzt die EZB in der Niedrigzinsfalle, sie kann die Zinsen nicht erhöhen, das würde sofort reihenweise Staaten und Unternehmen insolvent machen. Dass dieses System zusammenbricht, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Es geht niemandem schlechter? Es geht schon heute massiv Leuten schlechter, nicht nur denen, die höhere Mieten zahlen müssen, sondern auch den Kassenpatienten, die um Arzttermine und Behandlungen kämpfen müssen,  ganz zu schweigen von den Gewaltopfern nicht nur von Terroristen, sondern von den inzwischen alltäglichen Messerangriffen und Übergriffen gegen Frauen. Dass diese aus den Schlagzeilen weitgehend verschwunden sind, ist eine Folge der Medienpolitik, nicht verbesserter Realität. Die Steuerlast steht auf Rekordstand, gleichzeitig verfällt die Infrastruktur und im Bildungsbereich geschieht eine schleichende Katastrophe, die durch immer weiter sinkende Anforderungen kaschiert werden soll. Polizisten, Rettungskräfte, Ärzte werden von Großfamilien angegriffen. Die öffentliche Ordnung pfeift auf dem letzten Loch.  Das Gesundheitswesen funktioniert für Kassenpatienten nur noch teilweise, ich bin davon selbst betroffen und möchte mir hier an dieser Stelle die Einzelheiten ersparen. Deutschland hat, von einigen Reichenenklaven wie Luxemburg oder Monaco abgesehen, mit die höchste Siedlungsdichte in Europa und diese wird weiter ohne Not erhöht.

Die Flüchtlingskrise kostet jedes Jahr Dutzende Milliarden, die eigentlich anderswo dringend gebraucht werden, und führt dazu, dass die kulturelle Substanz Deutschlands immer mehr ausgehöhlt und unterwandert wird. Gleichzeitig sind immer mehr Rentner auf Tafeln angewiesen. Der Staat verliert immer mehr an Autorität, die Rechtspflege gerät in den Sog politisch-korrekter Ideologie. Die demographische Entwicklung wird dazu führen, dass bei weiterem Zustrom die autochthone Bevölkerung zur Minderheit im eigenen Lande wird, dominiert von Parallelgesellschaften und atavistischen Familienstrukturen, mit unabsehbaren politischen Folgen.

Der Islam gehört zu Deutschland? Nein, das tut er nicht. Denn er ist keine Religion, die man, wie das Christentum, im stillen Kämmerlein ausübt, sozusagen als Privatsache. Er ist insgesamt in höchstem Maße politisch mit Absolutheitsanspruch und expansiv auf Eroberungstour, deshalb kann man ihn nicht vom „Islamismus“ trennen. Wer glaubt, dass er zu Deutschland gehöre, ignoriert die ständigen Warnungen aller prominenten Islamkritiker.

Die Linke sieht das alles nicht, findet es toll oder spielt die Probleme herunter. Den wahren Zustand der sozialen Sicherungssysteme registriert ja auch nur der, der auf sie angewiesen ist. Dazu gehören die Redakteure des Cicero sicherlich nicht.

Ich habe den „Cicero“ bisher immer gern gelesen. Aber diese Einstellung  der Redaktion empfinde ich als katastrophal. Die mit allen propagandistischen Mitteln  durchgesetzte multikulturelle Gesellschaft wird erkauft durch einen beispiellosen Niedergang Deutschlands. In welchem Deutschland lebt eigentlich die Redaktion?