Kein schlechter Tag für die AfD

Timo Chrupalla bleibt Vorsitzender der AfD. Er hat sich jedoch Alice Weidel als Covorsitzende gewünscht und seinem Wunsch wurde in Riesa auf dem Bundesparteitag entsprochen. Hier mein Kommentar:

Diese Wahl ist zumindest keine schlechte. Es ist nicht gut, mitten im Rennen die Pferde zu wechseln. 

Dr. Alice Weidel halte ich für sehr kompetent, könnte sie mir auch als Parteivorsitzende vorstellen. Sie kommt allerdings beim breiten Publikum nicht so gut an. Sie wirkt kühl, wenig emotional, ihre Urteile sind messerscharf, aber auch hart. Dadurch wirkt sie extremer, als sie ist. Die Kombination von Chrupallas Volksverbundenheit zusammen mit ihren intellektuellen Fähigkeiten könnte aber funktionieren. Das größte Problem ist nach wie vor, dass die Mainstreammedien die AfD bei jeder Gelegenheit diffamieren.

Es spricht sehr für Chrupalla, dass er sich Weidel als Covorsitzende gewünscht hat. Das bedeutet, dass er kein eitler Profilneuroltiker ist wie so viele Politiker (Lauterbach!). Er möchte von ihren Fähigkeiten profitieren, und wenn das funktioniert, profitiert die ganze Partei davon.

Eine größere Rolle würde ich mir von Dr. Gottfried Curio wünschen. Den halte ich für den besten Kopf der AfD. Er scheint aber nach meinem rein persönlichen Eindruck gesundheitlich angeschlagen zu sein, weshalb er nicht selber in den Vordergrund strebt.

Insgesamt war heute kein schlechter Tag für die AfD.

4 Kommentare zu „Kein schlechter Tag für die AfD

  1. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los dass es mit der AfD nix mehr wird. Es ist doch, zumindest für halbwegs vernünftige Menschen,offensichtlich dass das derzeitige Parteienkartell Deutschland sowas von an die Wand fährt bzw. in seiner bisherigen Struktur zerstören will. Weshalb wählen dann so wenige die AfD, die einzige Alternative? Wäre es ne Idee Herr Stamer, dies mal in Ihrem Blog zu diskutieren?

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  2. Wann schafft es die AfD mit längerer Erwähnung in die Qualitätsmedien? Richtig, immer wenn interne Wahlen stattfinden. Dann aber wird natürlich jede in allen anderen Parteien ganz normale Abstimmung, von mir aus auch Kampfabstimmung, zum Kampf Politiker verschiedener Richtungen, möglichst als Gemetzel und selbstverständlich mit der ihnen in diese Richtung größtmöglich beizumischenden Häme hochgelogen. Die üblichen Standard Verdächtigen outen sich hierbei selbst.

    Wir erinnern uns doch noch welche Konkurrenten durch die Ex Kanzlerin Merkel kaltgestellt wurden. Oder wie sonst verdiente sie sich den ehrenvollen Beinmane „Schwarze Witwe“? Und was bei den sogenannten demokratischen Parteien schon so alles ablief, dürfte interessierten Beobachtern auch nicht ganz fremd sein, vom fast Gottkaiser Martin Schulz über Nahles bis zu dem Mann, der behauptete die Türken hätten nach dem krieg unser Land wieder aufgebaut..

    Diese Woche fiel mir ein Artikel in der „Mittelbayerische Zeitung“ über eine Regionalpolitikerin auf (gabs kostenlos im Krankenhaus, gekauft wird das Zeug nicht).Titel: „Sie kämpft um einen Listenplatz“. Was denn, bei den Sozis wird um die Pfründe gekämpft? Wer hätte das gedacht? Klingt allerdimngs reichlich martialisch und kriegerisch, aber wenn es halt sein muss…

    Ach ja, es heißt ja auch Wahlkampf. Oder gilt der Begriff etwa nur für die Tage, wo auch das gemeine Volk mal wieder seine Zustimmumng zu allen Schummeleien der Großkopferten abgeben darf? Diesen Begriff habe ich von den hiesigen Ureinwohnern übernommen, ob sich aber die sprachliche Integration für mich noch lohnt, muss ich mir gewaltig überlegen.

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  3. Curio ist der Beste! Wobei auch er sich nicht menschlich gewinnend äußern kann. Konnte Strauss, Konnte Brandt. Alice kommt gar nicht gut, wenn ich da an Le Penn denke, mit Ihrer weiblichen Wärme, sie wirkt reif, mütterlich und sehr geerdet mittig, Alice hat fügt in Ihre Reden immerzu herablassende überheblich, zynische, genervt wirkende Mundwinkelpositionen ein. Das hätte sie sich längst abtrainieren müssen, geht gar nicht. Die AFD ist zu sehr rückwärtsgerichtet, zu konservativ, zu wenig innovativ und zu wenig jugendlich, selbst die Jugendlichen in der AFD wirken kein Stück wild. Mal abgesehen von der Medienverumpglimpfung und Boykott, von Entgleisungen in Nazi Gefilde, ist die AFD kene Partei, die den Menschen eine Zukunft aufzeigt. Deshalb hat sie keine Chance bei jungen und mittelalten Wählern. Sie hat sich selbst behindert darin in Deutschland voranzukommen, weil sie quzasi nur die alte CDU kopiert. Will keiner. Und die Leute wollen keine Nazis, die Leute halten die AFD für Nazis und haben Angst vor denen.

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