Leserkommentar des Tages: glückliche Schweiz (Edit)

Zur Ankündigung der EZB, die Leitzinsen ganz vorsichtig zu erhöhen, schreibt ein Leser von welt.de:

Ja, glückliche Schweiz.

Edit: So sieht es also aus, wenn ein Land die Währung noch selber in der Hand hat und eine vernünftige Finanzpolitik verfolgt. Trotz aller Weltmarkteinflüsse, Kriege und Ressourcenteuerungen, denen die Schweiz genauso ausgesetzt ist wie die EU.

Das würde für Deutschland auch gelten, wenn nicht seit Helmut Kohl die Elite sich entschlossen hätte, dass Luftschloß auf deutsche Kosten namens EU zu bauen.

2 Kommentare zu „Leserkommentar des Tages: glückliche Schweiz (Edit)

  1. DIe EU und der Euro dürften der Preis für die Wiedervereinigung gewesen sein, ebenso die Teilnahme an Auslandseinsätzen. Eigentlich sollte es sich langsam herumsprechen, daß Deutschland nach wie vor kein vollsouveräner Staat ist, was bedeutet, daß die Deutschen nicht Souverän im eigenen Land sind. Gleiches gilt für die EU. Die ist nämlich keine Demokratie, auch kein Rechtsstaat und ebenso kein Projekt um Europa zu stärken, sondern dient im Gegenteil dazu zu verhindern, daß Europa sich vereinigt und zu einem echten global Player wird.

    Der Wahnsinn findet aber auch beim vermeintlichen Kriegsgewinner Frankreich statt und ebenso in der angeblich neutralen Schweiz. Eigentlich ist die Schweiz auch kein Hort der Glückseligkeit. Wenn das Projekt 10 Millionen Schweiz mal abgeschlossen ist sind die Eidgenossen längst Minderheit im eigenen Land. Darüberhinaus ist die Schweiz auch eher einer der Dreh- und Angelpunkte des Umbauprojekts, man beachte mal welche NGOs und Stiftungen in der Schweiz beheimatet sind. Die Schweiz ist darüberhinaus einer der wichtigsten nachrichtendienstlichen Partner der USA. Wenn ich Schweiz schreibe, dann meine ich natürlich nicht Almöhi, sondern Strippenzieher die von der Schweiz aus operieren, aber das gilt ja für alle Länder. Der kleine Farmer in Iowa kann ja auch nichts für den Mist, den die USA welltweit anrichten, genauso wenig wie der chinesische Arbeiter nicht für Xi Jinping verantwortlich ist.

    Jener Kommentarschreiber liegt komplett daneben. Nach dem Euro kommt eine globale Digitalwährung, zumindest für den westlichen Einflußbereich. Die nächste Zentralbank sitzt dann aber auch nicht mehr in Frankfurt, sondern vermutlich in Washington und besser wird es nicht, weder für den Süden noch den Norden. Aber wer die Welt noch immer liest, der hat die Zeichen der Zeit noch immer nicht verstanden.

    https://coveringclimatenow.org/about/

    Solche Anbieter vereinheitlichen die Berichterstattung über den angeblichen Klimawandel, ähnliches gilt für die Themen Migration, Feminismus oder Gender.

    Diese Planspiele haben zwar auch ein dynamishces Element, die Leute verblöden eben zunehmend, aber gesteuert werden all diese Gesellschaftswaffen global. Und deswegen sollte jede der wirklich kritisch denken möchte und zumindest versuchen gegenzusteuern auch endlich anfangen global zu denken. Es gibt keine Lösung für einzelne Dörfer. Entweder man zerschlägt den Komplex komplett oder die Menschen werden von der Entwicklung erdrückt.

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