Meine zweite Mail an Apple

Eine hatte ich ja schon bereits geschrieben, und zwar hinsichtlich der Zensur, die übrigens immer noch besteht. Jetzt gab es wieder Anlass zur Klage. Mit dem neusten Update kamen nämlich gegenderte Begriffe in die Music-App. Das sieht dann beispielsweise so aus:

Ich habe mir sofort aus dem Netz das entsprechende Kontaktformular als Rückmeldung zur Music – App herausgesucht und folgende Rückmeldung gegeben:

Mit großer Bestürzung, mit Empörung sogar, musste ich feststellen, dass in der Music App gegendert wird! Das empfinde ich als Vergewaltigung der deutschen Sprache. Wenn Sie denn schon unbedingt das generische Maskulinum nicht verwenden wollen, dann schreiben Sie bitte „Künstler und Künstlerinnen“. aber nicht so etwas sprachlich Unmögliches wie „Künstler:innen“.

Ich erwarte dringend, dass dieser politisch linksextreme Fehlgriff im nächsten Update wieder verschwindet! Ich erwarte von Apple, dass sie sich aus deutschen politischen Auseinandersetzungen heraushalten!!!

Ich erwarte nicht, dass das eine besondere Wirkung haben wird. Apple ist ja auch in Kalifornien auf ziemlich woken Pfaden. Allerdings war das bisher, soweit man das hier von Deutschland – beispielsweise über Keynotes – verfolgen kann, noch nicht aufdringlich. Sie sollen aber wissen, dass das nicht nur auf Zustimmung stößt.

Ich möchte nicht im privatesten Bereich des privatesten Geräts, das ich habe, auf die verhaßten Duftmarken meiner politischen Gegner stoßen.

10 Kommentare zu „Meine zweite Mail an Apple

  1. : benutzen? Das ist diskriminierend gegen über den / und *. Die werden da doch ausgeschlossen, die armen Satzzeichen.

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  2. @Hans-Hasso Stamer

    Fühlen Sie sich bitte nicht angegriffen. Ihr Ärger ist auch berechtigt. Und natürlich darf es nicht sein, daß man Menschen die einfach aus Freude etwas Nutzen wollen oder die ja auch mit einem notwenidigen Werkzeug arbeiten müssen einfach ungefragt indoktriniert.
    Ich finde das auch nicht einfach nur lästig, das ist auch nicht harmlos.
    Es ist das Denken von Menschen die ihre Ideolgie oder ihre Sicht auf die Welt anderen aufzwingen wollen. Nichts Neues eigentlich und aus diesem „Ich bin Erleuchtet, ihr müßt mir folgen.“ ist noich nie etwas Gutes entsstanden.

    Verstehen Sie mich aber auch, ich möchte zum nachdenken anregen. Und in viele Abhängigkeiten haben wir alle uns freiwillig begeben (mich nehme ich auch nicht aus).
    Das hat im Netz den Nachteil, daß manches schärfer wirkt als es real rüberkommen würde.
    Ich schätze Sie und Ihren Blog, sonst wäre ich auch nicht hier. Und im realen Leben maße ich mir nicht an darüber zu urteilen, wie jemand sein Leben gestaltet, dafür bin ich zu sehr ein Fan von „leben und leben lassen“. Solche Kommentare von mir sind also bitte als rhetorische Spitzen zu verstehen, nicht als Angriffe auf die Lebensweise.

    Und mein Hinweis darauf, daß Europa auf amerkanische Infrastruktur angewiesen ist, keine Betriebssystemkonkurrenz auf die Kette bekommt, keine Suchmaschine, der ist Ernst gemeint. Hier liegt des Pudels Kern. Statt darüber zu debattieren ob Mobilnetzinfrastruktur aus China besser wäre oder doch Risiken hat und ob man nicht lieber das Know How der Amerikaner nutzt, sollte sich Europa mal fragen, warum es sich selber zum Zwerg degradiert und wir alle sollten diesbezüglich mal unsere Volksvertreter fragen, ob sie diese Zustände für normal halten, schließlich kann der Sinn von Europa eigentlich nicht daran liegen Vorschriften für Etiketten auf Gurkengläser zu erlassen und ansonsten bei der Gängelung seiner Bürger gleichgültig mit den Schultern zu zucken.

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  3. @ Majestyk: Nun, als Ingenieur liebe ich diesen „Kram“. Natürlich könnte ich auch ohne leben, aber das will ich auf gar keinen Fall. Es macht nämlich Spaß.

    Es ist nichts anderes als die Entwicklungsarbeit eines Ingenieurs. Ich habe hier viele Geräte, die man so nicht kaufen kann. Ich könnte daraus ein Geschäft machen, aber das ist nicht mein Interesse. Der Spaß besteht darin, technisch anspruchsvolle Probleme zu lösen. Dabei ist der Computer nur ein Hilfsmittel. Und das beste liefert mir dafür der Mac, wie schon früher als Musiker.

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  4. @Manu

    Die deustche Sprache ist nicht maskulin. Woher haben Sie den Unsinn, aus der Emmma.
    Es gibt einen Unterschied zwischen biologischem und sprachlichen Geschlecht.

    Selber gendern und dann auf Politker schimpfen ist auch herrlich abstrus.

    „Die Sprache muss sich mit uns entwickeln.“

    Hat sie auch schon immer getan, das wußte bereits Goethe.
    Das wovon Sie schreiben ist pure Ideologie, das hat mit normaler Sprachentwicklung nichts zu tun.
    Im Grunde sind es Mitmenschen wie Sie, die für die Indoktrination mitverantwortlich sind.
    Das ist wie bei Grün und Rotwählern, die sich dann über hohe Preise, niedrige Löhne und Altersarmut beschweren.

    Geliefert wie bestellt, Leid tun mir nur die Kinder, denen man jetzt nicht nur nationale Identität, sondern auch sprachliche Identität vorenthält. Haben SIe und andere die so verfahren eigentlich schon mal darüber nachgedacht, daß Sprache auch Heimat ist?

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  5. @Hans-Hasso Stamer

    „Der Vorschlag ist also gleichbedeutend mit dem, mir doch ein anderes Land zu suchen, wenn es mir in Deutschland nicht mehr gefällt.“

    Wenn Sie meinen. Also ich kann auch wunderbar ohne all den Kram leben, sogar in Deutschland.

    Ich glaube aber, eine Nation ist etwas anderes als ein kommerzielles Unternehmen und Ihr Vergleich hinkt auf mehreren Ebenen ganz gewaltig, die Nation suche ich mir nicht aus, den Technikanbieter schon. Eine Nation ist ein Lebensraum, ein Unternehmen bietet lediglich Dinge an, die man nutzen kann oder eben nicht. Zu meiner Staatsbürgerschaft habe ich keine Alternative, bei technischen Produkten sehr wohl.

    Auch mein Vergleich mag hinken, aber sich über die Politik eines solchen Konzerns aufzuregen klingt, als würde man ein Fuball-Abo bei Sky abschließen und sich dann über die Kommerzialisierung beim Fußball beschweren oder man beschwert sich bei Bill Gates über den Einfluß der WHO.

    Meinen Sie nicht, daß all die Technik, all die amerikanische Software nicht in einem Widerspruch dazu steht, sich über Bewachung und Bevormundung zu beklagen?
    Was glauben Sie denn, was eben die gesellschaftlichen Veränderungen verursacht hat, die ja anscheinend auch Sie bewegen? Darüber hinaus scheine ich ja auch einer Midnerheit anzugehören, ich frage mich nämlich, warum der angeblich stärkste Wirtschaftraum der Welt es vermeintlich nicht gebacken bekommt, auch nur ansatzweise moderne technische Infrastruktur bereitzustellen.

    Noch ein Hinweis, Gender Studies ist eine Ideologie die in den USA erdacht wurde. Das Ganze entspringt dortiigen Think Tanks. Das Wort „Gender“ ist schon englisch und meint eben nicht das biologische Geschlecht. Jenes würde man mit „Sex“ übersetzen.
    Weder die Gender Ideolgie, noch die Gendersprache ist vom Ursprung her deutsch, sondern ist ein amerikanischer Exportschlager, so wie einst Hollywoodfilme und Coca-Cola.

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  6. Sprache lebt bekanntlich und unterliegt somit auch ständigen Veränderungen.
    Aber das heißt nicht, sie gegen die weit überwiegende Meinung des Volkes verhunzen und vergewaltigen zu dürfen. Dies geschieht wohl in der Hoffnung, durch ständige Erwähnung Zuhörer und Leser beiderlei Geschlechts an den Blödsinn zu gewöhnen. Ganz nach der „Juncker Methode“ „wir führen etwas ein, und wenn es keine großen Proteste gibt, dann machen wir das so“. Ob diese Volksumerzieher privat auch so quatschen? Wohl kaum. Es ist doch immer erfrischend, wenn sie bei der Verächtlichmachung Andersdenkender nur die männliche Form zu kennen scheinen. Querdenker…? Schwurbler…? Die Liste ist lang.
    Proteste größeren Ausmaßes sind von unserem heutigen Volk wohl frühestens zu erwarten, wenn die Stagflation in einem solchen Ausmaß kommt, dass breite Teile etwas kennenlernen was sie sich
    gar nicht mehr vorstellen können. Hunger, Not und Elend.

    Ändern hätte man dagegen etwas können bei den lächerlichen Begriffen „Herrin“ und „Männin“. Gibts nicht? Gibts doch. Schon mal was von einer Schirmherrin gehört? Die hat nichts mit schlechtem Wetter zu tun, sondern mit einer zumeist ehrenvollen Aufgabe. Auch aus Zeiten der mehr oder weniger deutlich sichtbaren Sklaverei kennt man ja den Begriff, z.B. als Gutsherrin.
    Ob es heute noch die Dienstbezeichnung „Amtmännin“ gibt, weiß ich nicht. Ich kenne sie jedenfalls aus jahrzehntelangen Zeiten. Einfach lächerlich, aber mit einer Änderung wäre ja auch keine Volksumerziehung zu verbinden.

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  7. Meine Meinung zum Kommentar von Malu
    Auch die Schreibweise mit Doppelpunkt im Wort gab es bisher nicht im Duden. Ist also auch ein Teilaspekt vom Gendern.
    Und wenn Malu sich solche Eingriffe in die deutsche Sprache schon seit 40 Jahren erlaubt, gehört sie unzweifelhaft zu denen, die heute das Gendern überhaupt erst zu ihrer Philosophie machten, es ausweiten und vorantreiben.
    JEDER sollte sich dieses hier zu Herzen nehmen:
    „Die deutsche Sprache ist Freeware, du kannst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie ist aber nicht Open Source, also darfst du sie nicht verändern, wie es dir gerade passt.“
    Die (lachhafte) Begründung, diese Schreibweise sei ‚ökonomischer‘, dient lediglich dazu, diese Fehlentwicklung, allerdings untauglich, zu begründen. Ja, sich vor sich selbst mit dieser Vergewaltigung der schönen deutschen Sprache zu rechtfertigen. Wer auf Ökonomie beim Schreiben achten will, benutzt, wie schon die Großväter, das generische Maskulinum. Punkt! Und Frauen, die sich, da es woke ist, dadurch diskriminiert fühlen, können einem eigentlich nur leidtun.
    Nur gut, dass Autoren, die erfolgreiche Romane schrieben, nicht in erster Linie die Ökonomie beim Schreiben, sondern exzellenten Stil und Satzbau im Fokus hatten und haben.
    Zu den Aussagen über Diskriminierung , Patriarchat usw. äußere ich mich besser nicht.

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  8. Ja das gendern…ich verstehe wie sehr das nervt, aber ich gendere auch.
    Wenn ich schreibe, schreibe ich es so wie apple es geschrieben hat, schon lange, mit Doppelpunkt in der Mitte. Das ist einfach ökonomisch, und ich mache da auch keine Pause, sondern nehme durch den Doppelpunkt einfach beide Geschlechter wahr. Und darum gehts ja nur.
    Allerdings finde ich es eine Frechheit, absolut unmöglich, wenn Politiker:innen und Tagesschausprecher:innen unsere Sprache verhunzen indem sie ein Wort mit einer Pause und dann „Innen“ sagen. Die sind nicht gesund, die ticken nicht richtig. Und das meine ich 100% ernst. Viele dieser Leute haben einen echten psychischen Schaden.
    Unsere Sprache derart zu verhunzen, weil es keine anderen Worte gibt ist unsensibel, geschmacklos und unmöglich.
    Wenn ich spreche sage ich Künstler und Künstlerinnen usw., wenn es mir wichtig erscheint.
    Ich gendere seit 40 Jahren, denn die deutsche Sprache ist nun mal sehr maskulin.
    Im Englischen ist das nicht so. Artist oder Artists beinhaltet beide Geschlechter.
    Mir ist es wichtig, Frauen zu erwähnen, Frauen ins Bewusstsein zu rücken.
    Künstler. Die Endung „er“ ist männlich, auch wenn es Plural ist.
    Übrigens schön finde ich. DIE (Mutter) Erde. DER Samen. Hier stimmts.
    Ich kann absolut nachvollziehen, wie schwer diese Dinge zu ertragen sind. Veränderungen sind okay. Die Sprache muss sich mit uns entwickeln.
    Denken wir nur daran, wie die DDR neue Worte erfunden hat. Konsum. Plaste und Elaste aus Skopau. Kosmonaut. Broiler. Sorry, absolut grauenvoll, fand ich.
    Die Verhunzung der Sprache durch gendern in Form von Pause ist völlig inakzeptabel.
    Noch schlimmer finde ich allerdings, was auf Netflix in Sachen Beziehungen und Sex läuft 😉
    Es gibt keinen einzigen Film oder Serie mehr, in der beim Sex die Frau nicht oben sitzt. Völlig verkehrte Welt. Geradezu satanisch. Man legt ja schließlich auch nicht die Schüssel über den Apfel! Sondern den Apfel in die Schüssel. Und ,an geht in die Höhle, die Höhle stülpt sich nicht pber einen.
    Nict falsch verstehen, wenn das mal vorkommen würde okay, aber wohlgemerkt, es ist die Regel, und die Regl war es bisher eben nicht.
    Und es gibt auch keinen Film oder Serie ohne schwarz weiße Paare mehr. Nein, dass auch Japaner und Weiße, oder Russen und amis als Paare gezeigt werden würden, nein nur Schwarz Weiß. Diese Indoktrination ist auch grausam. Aber was solls, wir wurden ja schließlich als Kinder auch indoktriniert.
    Ich habe z.B. als Jugendliche sehr darunter gelitten, dass Hetero Männer eben nicht wie wie Gary Grant oder Rock Hudson aussahen. Wie auch? Rock Hudson war ja eigentlich schwul. Und, dass uns Frauen eine Welt präsentiert wurde, die im Alltag eben nicht Hollywood war.

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  9. Kündigen? Auf Android umsteigen? Ein Samsung-Tablett? Da käme man vom Regen in die Traufe. Google ist noch schlimmer als Apple, und technisch wäre es ein Rückschritt, abgesehen davon, dass hier die gesamte Infrastruktur darauf eingestellt ist. Apple hat nicht in jedem Punkt immer den neuesten heißen Scheiß, hat aber insgesamt das beste Gesamtpaket und ist vor allem am ausgereiftesten. Nachhaltig sind sie, ich habe hier sogar noch ein iPhone 5c (als IP-Fernbedienung) in Gebrauch. Das ist 7 oder 8 Generationen alt.

    Das Schöne bei Apple ist ja gerade, dass alles mit allem funktioniert. Zwei iPads, drei iPhones, drei Macs, Apple TV, mehrere HomePods, nur die Apple Watch fehlt noch. Die gesamte Beleuchtung lässt sich über Siri steuern, im Schlafzimmer stört kein Display, weil alles per Stimme bedient wird. Sämtliche AV-Geräte werden übers iPhone bedient (Infrarot-Gateway) mit selbst programmierten Bedienoberflächen. Die Bewässerungsanlage lässt sich ebenfalls übers iPhone steuern (Steuergerät selbst entwickelt und programmiert). Wenn ich einen technischen Blog hätte, könnte ich darüber Artikel schreiben.

    Solange Apple seine technischen Hausaufgaben macht, werde ich nicht umsteigen. Es würde nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch monatelange Arbeit. Technisch habe ich wenig zu meckern an Apple. Die sollen sich halt auf ihren Job konzentrieren.

    Außerdem mache ich mir keinerlei Illusionen: Fast sämtliche Techkonzerne sind von linken Aktivisten unterwandert und übernommen worden. Da ist Elon Musk direkt noch eine Ausnahme. Ich bin aber sicher, dass in den unteren Ebenen bestimmt schon genügend dieser Leute ihr Unwesen treiben.

    Der Vorschlag ist also gleichbedeutend mit dem, mir doch ein anderes Land zu suchen, wenn es mir in Deutschland nicht mehr gefällt.

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  10. Und wie wäre es mit kündigen?
    Langfristig beeindrucken laufende Füße mehr als Protestnoten ohne Konsequenz.

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