Niemand ist eine Mücke

Einer der widerwärtigsten Verbrecher des Nazi-Regimes war wohl der KZ-Arzt Josef Mengele. Nun haben wir glücklicherweise weder KZs, noch leben wir im Faschismus. Es gibt aber Parallelen.

Auch damals gab es eine Ideologie, die in sich logisch war. „Unwertes Leben“ und Juden wurden grundsätzlich als „Untermenschen“ aus dem Einzugsbereich der Humanität entfernt. Und wenn man diese Menschen erst einmal entmenschlicht hat, ist jedes Verbrechen nicht nur vorstellbar, sondern legitim. Das ist das Erschreckende daran, nicht einzelne Sadisten wie Dr. Josef Mengele.

Ideologie kann dafür sorgen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf den Status von „Mückentotschlagen“ herabgestuft werden. Das macht ja auch solche Typen wie KZ-Kommandanten, die lieb und fürsorglich zu ihren eigenen Kindern waren, erst möglich. Sie sahen ihre ungeheuren Verbrechen durch eine Ideologie im Sinne übergeordneter Ziele nicht nur gerechtfertigt, sondern quasi als nicht existent an.

Hinsichtlich der Impfung ergibt sich die ethische Frage: Ist eine Impfung, die einen selber kaum schützt und andere gar nicht, die aber Risiken in nicht zu vernachlässigendem Umfang, vom Herzinfarkt über Lähmungen, Blindheit bis zu lebenslangen Schmerzen und sogar Tod birgt, mit humanen Prinzipien zu vereinbaren? Die von den Eliten gesteuerte Propaganda sagt: ja. Sie erklärt einfach die Impfung für wirksam und die Risiken für nicht existent. Damit macht sie Menschen, die sich gegen die Impfung aussprechen, zu Außenseitern, die im Alltag vom Staat übel gemobbt werden.

Was ist mit den real Zehntausenden Toten und Hunderttausenden Geschädigten, die die Impfkampagne allein in Deutschland bis jetzt gefordert hat? Und von denen sich viele keineswegs so freiwillig haben impfen lassen, wie das immer unterstellt wird? Ich sehe den Abstand zu den medizinischen Ungeheuerlichkeiten des Naziregimes kleiner werden.

Die Menschen bleiben immer gleich. Es ist die Ideologie, die die Gefahr bildet. Die haben wir bereits: „Geimpfte“ sind gut, weil solidarisch (auch wider jede Evidenz), und Ungeimpfte sind nicht nur Außenseiter, sondern sogar potentielle Staatsfeinde. Noch ist es nicht ganz soweit, aber wir sind auf dem Wege dahin.

Die Eliten sorgen jeweils dafür, dass die herrschenden Ideologien ihre Interessen unterstützen. Die größte Gefahr für sie besteht darin, dass diese Absichten durchschaut werden. Damit das nicht passiert, hat man die Massenmedien unter Kontrolle gebracht, die solche Themen ausblenden oder in die rechte Ecke schieben.

Im Hintergrund, im Schatten der medialen Ignoranz der Mainstreammedien, wird gerade wieder die Entwicklung in Richtung einer WHO-Weltregierung vorangetrieben. Offiziell geht es um einen „Internationalen Vertrag zur Pandemieprävention und ‑vorsorge“.

Liest man die Dokumente, so klingt alles erst einmal ziemlich harmlos und vernünftig. Die EU soll diesen Vertrag mit aushandeln und ihm dann beitreten.

Die internationale Zusammenarbeit soll besser und koordinierter werden. Aber letztendlich geht es darum, die Macht der WHO zu stärken, und so ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis einschneidende internationale Maßnahmen unter und mit diesem Vertrag realisiert werden, die sich über die Köpfe der ausführenden Regierungen hinweg durchsetzen lassen.

Vom Lockdown über Maskenverordnungen bis zum Impfzwang wäre dann alles nur noch eine Frage von Beschlüssen der WHO, denn dieser Vertrag wäre volkerrechtlich verbindlich. Eine Mehrheit im Deutschen Bundestag wäre dann nicht mehr in der Lage, eine Impfpflicht abzulehnen und die Regierenden würden, wie heute auf die EU, auf die WHO verweisen und könnten sich damit leicht jeder parlamentarischen Verantwortung gegenüber ihren Wählern entziehen. Die WHO ist aber kein vom Volk gewähltes Gremium. Dieser Vertrag würde also auch die ohnehin angegriffene Demokratie weiter schwächen, indem Entscheidungskompetenzen in Richtung demokratisch nicht legitimierter internationaler Organisationen verlagert werden.

Es besteht also jede Veranlassung, weiterhin sehr besorgt zu sein. Die Pandemie hat vor allem eins gezeigt: Die dünne Kruste der Zivilisation ist sehr zerbrechlich.

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