Und täglich ruft der Muezzin

Die CDU entdeckt ihre verschütteten christlichen Wurzeln wieder. Oder so ähnlich. Wie, Sie wundern sich?

Nun, in Nordrhein-Westfalen tobt der Wahlkampf. Oder besser, er dümpelt dahin. Ministerpräsident Wüst (CDU) fand es deshalb angemessen, die von den Winden des linken Zeitgeistes verschreckten und versprengten CDU-Schäfchen rechtzeitig vor ultimo wieder einzusammeln. Was eignet sich besser dazu als ein populäres Aufregerthema.

Also kritisierte er den Kölner Muezzinruf – ein bisschen. So wie seinerzeit Söder, der vor der Wahl christliche Kreuze in den bayerischen Schulen aufhängen ließ, die er dann nach der Wahl wieder einsammelte. Was hat er denn nun der katholischen Nachrichtenagentur KNA (sic!) gesagt, der Herr Wüst?

„Ich habe die Sorge, daß damit möglicherweise mehr Streit in die Gesellschaft getragen als der Integration gedient wird.“

Das ist ja wirklich hammerhart. Zumindest ein bisschen. Nach der Wahl kann er ja dieses Statement wieder einsammeln. Tschuldigung, lieber DITIB, war nicht so gemeint. Selbstverständlich wollen wir hier alle ansässigen Religionen angemessen und ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend berücksichtigen. Kirchenglocken hin, christliche Tradition her. Allahu akbar, Amen. So oder so ähnlich.

Man kennt das ja von Politikern, die Kreuze lassen grüßen, aber auch die Impfpflicht: Was interessiert Politiker nach der Wahl noch ihr Geschwätz vor der Wahl.

Die Junge Freiheit hatte einen kurzen Artikel darüber verfasst. Und ein Leser brachte es auf den Punkt:

Es gibt nur eine Partei, die den Bürger nicht mit rot-grüner Einheitspolitiksauce abspeist und ein klares Konzept hat, das Problem ernsthaft in Angriff zu nehmen. Das ist die AfD. Die ist strikt gegen solche muslimischen Machtdemonstrationen in einem christlichen Land.

Aber solange die in Nordrhein-Westfalen nicht einmal auf 10 % kommt, wird wohl noch so mancher Muezzinruf nicht nur in Köln erschallen, sondern bald im ganzen Land. Denn gerade in Nordrhein-Westfalen befindet sich die autochthone deutsche Bevölkerung kräftig auf dem Rückzug.

Von dort erwarte ich in Zukunft keinerlei Besserung.

2 Kommentare zu „Und täglich ruft der Muezzin

  1. Könnte man die Muezzine nicht dazu veranlassen, jeweils nach ihrem Ruf eine Warnung vor der Stimmangabe für die AfD zu verkünden? Sicher sind viele Gläubige längst deutsche Staatsbürger und somit voll wahlberechtigt. Es wäre der guten Sache der Altparteien dienlich und brächte 90% der Wähler noch näher an Schutzsuchende sowie frühere Generationen Schutzsuchender heran.
    Bei den damaligen Gastarbeitern dagegen wäre der Versuch eher zweifelhaft. Eine große Zahl derer hat wohl – im Gegwnsatz zur Masse der deutschen Schäfchen – längst erkannt, was im Lande so abgeht. Ihre Stimme gilt für die „demokratischen Parteien“ eher als verloren.

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  2. Deu ist durch. Der linke Krebs sitzt in allen Strukturen so fest drin, dass selbst eine einjährige Dauerbestrahlung ihn nicht mehr exterminieren könnte. Aber der deutsche Michel merkt nix.

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