Meuthen, Steinbach, Höcke und der weiße Elefant

Anlässlich des Austritts von Prof. Meuthen aus der AfD und des Eintritts von Frau Steinbach in diese Partei entspann sich bei Reitschuster eine lebhafte Diskussion. Ich stelle hier meine Position zum Stand und der Entwicklung der AfD, zu Björn Höcke und zum Thema „Rechtsextremismus“ im Zusammenhang dar.

Zum Eintritt von Frau Steinbach in die AfD:

Höcke ist kein Rechtsextremist. Das ist nur in einer konzertierten Aktion sämtlicher Medien im Bewusstsein des Bürgers festgeklopft worden, weil sie einen Rechtsaußen brauchten, auf den sie einschlagen konnten.

Dass das keine Fiktion ist, sieht man an den wechselnden Protagonisten, die jeweils die sogenannten Rechten in der AfD dargestellt haben: Erst war Lucke der Rechtsaußen, dann war Petry die böse Rechte, die Lucke verdrängt hatte, dann war sie, weil ja die AfD inzwischen noch weiter nach rechts gerückt sei, die Gute, der das Spiel zu viel wurde und anderen wurde diese Rolle zugewiesen.

Diese Manöver sind nicht sonderlich schwer zu durchschauen, nur auf den flüchtig interessierten Normalbürger ausgerichtet, der mit Informationsschnipseln, die aber ständig und überall wiederholt werden, manipuliert werden soll. In Wahrheit hat sich die AfD politisch kaum bewegt.

Wenn es darum geht, was denn nun so rechts an der AfD sein soll, herrscht großes Schweigen oder allenfalls wird der Kampfbegriff „völkisch“ genannt und damit eine Analogie zu den Nazis hergestellt. Über unterschiedliche Geburtenraten etwa und die Folgen für die Gesellschaft sowie über die Folgen der Migrationspolitik wird dagegen überhaupt nicht gesprochen. Das gilt als rechtsextrem – aber es ist einfach nur lachhaft, wie man hier den großen weißen Elefanten im Raum ignoriert. Denn hier geht es um die Zukunft der deutschen Gesellschaft und ihrer Kultur!

Der Verfassungsschutz wird da schon wesentlich konkreter. Er erklärt kurzerhand jeden Widerstand gegen die verordnete „Vielfalt“ in der Gesellschaft zum Rechtsextremismus. Nachzulesen bei der Charakterisierung der Identitätären Bewegung.

Ich halte das, sorry, nicht nur für demagogisch, sondern für regelrecht kriminell. Der Verfassungsschutz wurde unter Haldenwang zur kriminellen Vereinigung, die dazu eingesetzt wird, die einzige Opposition, die wir in der Bundesrepublik Deutschland haben, zu bekämpfen. Ein solcher Widerstand gegen diese verordnete Auflösung unser deutschen ethnischen Grundlage ist nicht nur legitim, sondern unbedingt erforderlich und nicht rechtsextremistisch. Das ist nur ein Gedanke, den die Propaganda seit Jahren versucht, in die Köpfe der Menschen einzuhämmern.

Die AfD ist schon so oft und so intensiv nach rechts geschrieben worden, dass sie eigentlich schon links wieder herauskommen müsste. Derweil wird eine inhaltliche Auseinandersetzung mit ihr überhaupt nicht geführt: ihre Positionen werden in den Medien konsequent ignoriert.

Die schleichende Marginalisierung der deutschen Kultur und die schleichende Veränderung der ethnischen Substanz unseres Volkes, das sind Themen, über die geredet werden müßte. Aber sie sind die großen Tabus in der Debatte. Wenn wir es nicht tun, dann werden wir nicht nur von Clans terrorisiert und bestohlen (Grünes Gewölbe, Bode-Museum) in der Zukunft, sondern regiert.

Höcke und Steinbach gehören zu den wenigen Politikern, die das nicht widerstandslos über sich ergehen lassen. Dafür gebührt ihnen größter Respekt.

Nicht jede Migration gefährdet den Bestand eines Volkes. Sie kann auch positiv und bereichernd sein, und in Teilen ist sie das auch heute. Aber die ungesteuerte und unqualifizierte Migration aus den gewalttätigsten Regionen dieser Welt, vor allem der islamischen Welt, die wir seit Jahrzehnten erleben, gefährdet ihn aufs Äußerste.

Ergänzung: Nach dem Schreiben dieses Artikels wurde ich auf einen YouTube-Beitrag aufmerksam, der in bemerkenswerter Klarheit und Konsequenz sich ebenfalls des Themas Björn Höcke annimmt.

5 Kommentare zu „Meuthen, Steinbach, Höcke und der weiße Elefant

  1. Zitat:
    Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, dass dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist.
    Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.

    Nein, das ist nicht die Höcke-Rede, sondern die Rede zum Thema von Rudolf Augstein.

    Gerade die recht ähnliche Rede von Höcke war es ja, welche „unsere“ vermeintliche Elite zum Sturm auf Herrn Höcke blasen ließ und ihn als Nazi verleumdete. Von der seinerzeitigen Augstein-Rede sind mir keinerlei Proteste aus diesen Kreisen bekannt.

    Alle maßgebenden deutschen Politiker, einschließlich Berlins Bm Momper, waren strikt gegen eine solche Monströsität. Lea Rosh hat es dennoch durchgesetzt und ein US Architekt hat prächtig daran verdient.

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  2. Guten Tag Herr Stamer und vielen Dank an Sie beide.

    Dieser „Nanny Staat“ begann ja schon viel eher, eigentlich noch im alten Westdeutschland. Vieles mag ja auch gut gemeint gewesen sein, aber sobald der Staat zum Vater wird und die Menschen diesen auch so bezeichnen degradieren sie sich selber ja zu Kindern und nehmen dadurch eine unterwürfige Postion ein. Freiheit ist immer die Freiheit der Anderen. Wenn ich diesbezüglich Einschränkungen fordere und damit eine Entwicklung anstoße, dann wird mich diese früher oder später auch mal treffen. Oder anders herum, wer frei sein will muß auch den Mitmenschen deren Freiheit zugestehen. Man darf aber auch nicht verkennen, viele Menschen wollen eigentlich auch nicht frei sein, sondern sind froh, wenn man ihnen viele Lebensentscheidungen abnimmt.

    In meiner Jugend habe ich auch vieles anders gesehen, heute bin ich mir sicher, den Staat muß man so klein wie möglich halten und auch so arm wie nur eben möglich. So können auch Verwaltungsauswüchse oder eben jener Tiefe Staat nicht entstehen. Das Großteil der Steuern gehört in die Kommune wo man lebt. Vor allem sind es ja all die Abgaben die verhindern, daß viele Menschen zu Wohlstand kommen können. Über ein Drittel des EInkommens für die Miete regen sich alle auf, wenn man aber bereits ein Drittel an Steuern zahlt so wird dies bagatellisiert. Und wo fließt das Geld hin? In utopische Projekte die bestenfalls keinen Sinn ergeben, schlimmstenfalls unser Zusammenleben beschädigen. Die Mär vom reichen Deutschen glauben doch auch nur noch diejenigen die der Macht im Acht vertrauen. Und die wirklich Reichen, die zahlen eh keine Steuern.

    Wenn man ehrlich ist, dann sind im heutigen Deutschland wesentlich mehr Menschen unproduktiv als in der DDR mit all ihrem Parteigedöns. Eigentlich ist unser Sozialstaat ja auch gefühlt wesentlich sozialistischer als in die DDR, wo man eben nicht fürs Nichtstun bezahlt wurde. Auch gleicht die EU einer Räteunion mit verschiedenen Oblasten, in der einen baut man das Gemüse an, in der anderen fertigt man die Autos usw. Deutschland selber ist längst ein Linksstaat, weswegen ja auch jede konservative Ansicht als rechts verfolgt wird, nur geht es eben nicht mehr um reine Besitzverteilung, sondern es sind neue Projekte entstanden. Klima, Gender, Migration etc. Wer diesbezüglich aber interessiert ist, werfe mal einen Blick in so manches Impressum oder Stiftungslisten, man wird überrascht sein, von welch kleinem Kreis all diese wohlmeinenden NGOs finanziert werden. Ich glaube aber, daß ein Großteil dessen was gerade an Umwälzungen stattfindet im histiorischen Kontext gesehen werden muß.

    Deswegen finde ich es wichtig über den Tellerand Corona hinauszusehen. Hier sehe ich tatsächlich mal eine Chance bei den neuen Protesten, wenn Menschen ins Gespräch kommen und vielleicht erkennen, daß der Klimaleugner von gestern auch nicht anders tickt als heutige Coronaleugner. Vor allem ist der Ruf doch so oder so ruiniert. Eh man über die Qualität von Impfstoffen debattiert, von denen auch Gegner meistens keine Ahung haben, ich jedenfalls definitv nicht, sollte man das Übel klar benennen. Es gibt einen Virus, es gibt auch Symptome und schwerwiegende Krankheitsverläufe, aber es gibt keine Pest der Neuzeit. Das Pandemieszenarie ist eine rein mediale Illusion. Wenn morgen die Fernsehsatelliten ausfallen, dann ist übermorgen die Pandemie vorbei.

    In diesem Sinne, Maske runter und frei durchatmen,

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  3. Vielen Dank für diese interessante Meinungsäußerung. Besonders gefallen hat mir der Satz: „Wenn der Staat aber nicht mehr ein Verwaltungsinstrument der Bürger ist, sondern über jene Erziehungshoheit erlangt, dann gibt es keine Bürger mehr.“ Das ist das Kernproblem der gesamten Coronapolitik.

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  4. Man sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken, daß gerade in oppositionellen Organisationen oder auch nur Kreisen gerne mal U-Boote stationiert werden, entweder um jene durch ein bestimmtes Verhalten unmöglich erscheinen zu lassen oder von innen zu zersetzen. Gleichzeitig finden sich auch gerne mal Scheinoppostionelle, die eigentlich aber Teil des Systems sind und im Grunde nur Meinungspluralität suggerieren sollen. Allein schon deshalb hatlte ich diese ausschließliche Konzentration auf Corona für völlig falsch. Auch in dieser Blogroll finden sich Personen bzw. Links, denen ich nicht im Ansatz über den Weg traue. Die Pandemie ist nur ein Mittel zum Zweck. Selbst wenn die Maßnahmen morgen beendet werden, so wird allein dieses Land dadurch nicht freiheitlich demokratisch, erst recht wird das Volk dadurch nicht zum Souverän in einem souveränen Land. Auffällig ist ebenfalls, daß so mancher ehemalige Spitzenfunktionär sein Rückgrat erst am Ende der Karriereleiter entdeckt.

    Im Übrigen sollte man mal darüber nachdenken, daß Arbeitsmigration nur dan SInn ergibt, wenn Arbeit langfristig vorhanden ist. In 10-20 Jahren wird ein Großteil der Arbeitsplätze für die breite Masse nicht mehr vorhanden sein, ist ja jetzt bereits eine Lüge. Bei echtem Fachkräftemangel subventioniert man keine 1 Euro-Jobber mehr. Ich halte die Unterteilung in Zuwanderer die man brauchen kann und jene die man nicht brauchen kann für unredlich. Die entscheidende Frage ist, möchte man die eigene Identität behalten oder nicht. Bei Zuwanderung mit feindosiertem Salzstreuer wäre dies möglich gewesen, wenn ich dazu einen Schopflöffel nehme, dann funktioniert dies nicht. Jetzt tragen zum Identitätsverlust auch die Einheimischen erheblich bei, wo wird denn noch die eigene Kultur, die eigene Sprache gepflegt, die Deutschen biedern sich doch schon seit Jahrzehnten an und finden es toll, die eigene Sprache in so ein Pidgin Konstrukt zu verwandeln.

    Einen Vorteil hätte die Islamisierung wenigstens, sie würde das totalitäre Projekt Feminsmus beenden, was unsere Gesellschaft, unsere Familen, unser Zusammenleben zerstört hat, wie keine andere Verdummungsideologie. Irreparabel wohlgemerkt.

    An der Stelle möchte ich noch anmerken, daß ich die Unterteilung in links und rechts für Unsinn halte. Fängt schon bei der Bewertung von Hitler an, der war nie konservativ und reaktionär. Im Grunde gibt es nur ganz wenige Demokraten, dann gibt es eine Elite an Feudalismusbefürwortern, sind heute nur keine Monarchisten mehr, dafür Multimillardäre nebst Gefolge. Und dann gibt es diverse Ausprägungen an Sozialisten. Ob nun national oder global orientiert, ob das Thema nun Arbeiter, Kapital, Klima, Frauen, Gender oder Rassen ist. Eigentlich sind sich alle Erben Hegels gleich. Sie glauben den Stein der Weisen für sich entdeckt zu haben und wollen diesen nun allen anderen aufzwingen, immer verbunden mit Umerziehung, notfalls eben auch mit Gewalt.

    Um nochmal die Brücke zur Zwangsimpfung zu schlagen. Entscheidend ist nicht die Frage, wie sinnvoll und sicher ein Impfstoff ist, sondern mit der Impfpflicht erklärt der Staat seine Bewohner zuu seinem Eigentum, haargenau wie in der DDR, wo den Menschen ja an der Grenze nicht in die Brust, sondern in den Rücken geschossen wurde. Wenn der Staat aber nicht mehr ein Verwaltungsinstrument der Bürger ist, sondern über jene Erziehungshoheit erlangt, dann gibt es keine Bürger mehr. Und nur jener hat Bürgerrechte. Daher finde ich Widerstand wichtig und fürs Seelenheil auch richtig, allein mir fehlt der Glaube, daß sich der Absturz in ein neues Mittelalter aufhalten läßt. Die Allianz aus der Macht der liberalen wirtschaftlichen Elite und der sozialistischen Dummheit der Masse ist zu mächtig. Vielleicht ist genau dies das Werk des Teufels, den Menschen dumm zu machen und die Wahrheit zu verschleiern.

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