Die neuen Auftraggeber

Warum sind die Medien so, wie sie sind? Warum haben wir kaum noch kritische Presse, kein kritisches Fernsehen mehr? Warum sieht man überall nur Mollusken und Klatschhasen? Warum atmet die Bundespressekonferenz den Charme der DDR?

Journalisten gehen, wie alle anderen auch, nach Brot. Früher gab es eine Regel im Journalismus: Trennung von Redaktion und Verlag. Eine Zeitung musste von den Lesern gekauft werden, die Reaktion war dafür verantwortlich, dass das so blieb. Denn die Leserakzeptanz war das Geschäftsmodell, das wusste auch der Verleger.

Heute wird eine Zeitung nicht mehr hauptsächlich von den Lesern finanziert, die sind nur noch Klickvieh, sondern von den großen Anzeigenkunden und von den Fleischtöpfen der Regierung – siehe „Kampf gegen rechts“, „Demokratieabgabe“ = Zwangsrundfunkbeitrag und direkte Subvention. Außerdem geben Lobbyorganisationen Geld, wie beispielsweise die Gates-Stiftung, die den Spiegel mitfinanziert. Die Lokalzeitungen hängen am „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und befinden sich größtenteils in SPD-Besitz. Die großen Verlagskonzerne von Bertelsmann bis Springer sind eng mit der Politik verflochten. Unabhängige Presse gibt es nur noch in Restbeständen.

Entsprechend schreibt die Presse, berichten die Medien. Sie waren schon immer Interessenvertreter, politische oder wirtschaftliche oder beides. Nur der Auftraggeber hat inzwischen gewechselt. Journalisten, die das nicht begreifen, verlieren ihre Aufträge oder machen schließlich ihr eigenes Ding. Und die Medien ersticken unter Werbung und Propaganda.

Der Bürger ist nicht mehr Auftraggeber. Der Souverän ist nicht mehr souverän. Er wird manipuliert und belogen und soll erzogen werden. Immer mehr Bürger wenden sich von dieser Maschinerie ab und suchen sich ihr eigenes Informationsumfeld. Das ist mühevoll und erfordert Ressourcen, nicht jeder tut das. In der Bundestagswahl, die wir in diesem Jahr hoffentlich haben werden, wird sich das noch nicht niederschlagen. Aber langfristig ist es nicht ausgeschlossen.

Auch in der DDR wusste die Mehrheit, was die Stunde geschlagen hatte und was von der offiziellen Propaganda zu halten war. Und zwar unabhängig davon, ob man sich angepasst hatte oder nicht. Macht nur weiter so, „Spiegel“, SZ und „Welt“. Mit den journalistischen Ansprüchen eines Hanns-Joachim Friedrichs habt ihr nichts mehr zu tun. Eure Leitbilder sind Dunja Hayali, Georg Restle und Claus Kleber.

Meine sind Klaus-Rüdiger Mai, Boris Reitschuster und Jan Fleischhauer.

4 Kommentare zu „Die neuen Auftraggeber

  1. Hallo Hans-Hasso,

    auch ich bin sehr irritiert, das darüber so gar nicht gesprochen wird, nur einmal ging durch die Presse, das der Herr Prof.Dr. Stöcker angezeigt worden wäre.
    Zitat: „Es lägen zwei gleichlautende Strafanzeigen des Paul-Ehrlich-Instituts und des Landesamtes für soziale Dienste vor, teilte die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck, Ulla Hingst, auf Anfrage unserer Zeitung mit.“

    Am Wochenende habe ich vor, Herrn Prof. Dr. Wodarg und auch den Biologen Arvay anzuschreiben, leider hat Herr Reitschuster nicht reagiert.

    Danke dir für den Link, kannte ich schon, schlimm was da für ein Framing betrieben wird!

    Freue mich, wenn noch jemand recherchiert, mache mir auch jeden Tag Gedanken, warum es so läuft, wie es läuft.

    Geht es nur um Geld? Sind ja vermutlich hunderte von Milliarden, oder geht es doch um einen „Great Reset“, oder gar um beides, ich weiss es nicht, nur warum wird Herr Prof. Stöcker ignoriert, wohl mundtot gemacht, wenn da doch ein evtl. unbedenklicher Impfstoff existiert und der sogar der Menschheit ohne Gewinn zur Verfügung steht!

    Dem müßte man doch nachgehen! Politik schreit doch jeden Tag, es ginge um Menschenleben!

    Erleben grade spannende Zeiten, mal sehen, wie es weitergeht!

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  2. Vielen Dank für den Link, Ben. Ich werde zu dem Thema noch Stellung nehmen. Der Artikel ist ja regelrechter Sprengstoff. Wenn es stimmt, was der Professor schreibt, dann hat er bereits einen Impfstoff, der die bekannten Nachteile nicht hat. Und wird blockiert! Letzteres wundert mich allerdings nicht. Ich muss dazu aber noch mehr Informationen einholen.

    Im Moment lerne ich täglich dazu. Alles Gute für dich! Nur so viel vorab: ich würde mich im Moment auch nicht impfen lassen. Und nach dieser Information oben erst recht nicht. Hier noch ein Link, den ich sehr informativ finde:

    https://youtu.be/HQF4i6aGKmo

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  3. Bitte diese Art der Kontaktaufnahme zu entschuldigen, hab keine Email gefunden.
    Wegen deiner Impfskepsis bei Corona, mir geht es genau so, werde jetzt 60, hab aber eine schwere Herzinsuffizenz, daher lasse ich mich jährlich gegen Grippe impfen, aber eine Corona Impfung lehne ich auch ab!
    Derzeit versuche ich mich auch bestmöglich zu informieren, dabei bin ich auf Herrn Prof.Dr. Winfried Stöcker gestossen, einfach mal recherchieren, anbei der Link zu seinen Blog.
    Das wird alles totgeschwiegen, hab auch schon 2x Herrn Reitschuster diesbezüglich angeschrieben, leider bis jetzt ohne Resonanz.

    https://www.winfried-stoecker.de/blog/die-beste-impfung-gegen-covid-19

    Alles Gute
    Ben Diekmann

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  4. Es müsste schon sehr viel geschehen bis die breite Masse mal zum Erwachen kommt. Vermutlich geht es nur über den Geldbeutel, wenn das monatlich zur Verfügung stehende Salär immer früher zur Neige geht.

    Gestern kam ich beim Warten auf einen ambulanten Termin in einem bayerischen Krankenhaus mit einer Frau von so zwischen 30 und 40 Jahren ins Gespräch. Da mein bayerisch noch nicht ganz so gut ist, fragte sie mich wo ich herkäme.

    Ich sagte ihr, bin in Westberlin aufgewachsen und da sie Interesse zu zeigen schien erzählte ich ihr so einige Erlebnisse aus meiner Jugend. So z.B, dass wir bis zum Mauerbau unbegrenzt nach Ostberlin konnten, nicht aber ohne viele Schikanen, Probleme und Ablehnung bei Beantragung eines Passierscheins in die angrenzende DDR.
    Das ist ja heute sicher auch schwer verständlich für Menschen, die sich so etwas gar nicht mehr vorstellen können.

    Am Ende meinte sie zu mir: „Bei Ihnen im Osten war doch sicher alles noch viel strenger und eingeschränkter als heute. Sie hat also absolut nichts verstanden. Meine Kraft reichte danach nur noch, ihr mit traurigem Blick meinen ersten Satz zu wiederholen.
    Wozu auch noch weitere Worte verschwenden? Sie hätten ja doch nichts gebracht.

    Deutschland heute – deine Schulbildung, deine Menschen.

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