Der Leserkommentar, der nie erscheint (Update)

Die „Welt“ bringt eine ganze Seite Laber-Interview mit der Linken-Politikerin Petra Pau: NSU 2.0 usw. Dazu reichte ich den unterstehenden Kommentar ein. Ich brauche gar nicht nachzusehen, ob er erscheint.

Die können die freie Meinungsäußerung unterdrücken, aber sie sollen ihre Leser nicht für blöd verkaufen.

Linken-Politiker an prominenter Stelle. Kriminelle Bedrohung derselben wird zur Staatsaffäre. Die kriminelle Bedrohung von AfD-Politikern ist dagegen schon Alltag, kein Hahn in den traditionellen Medien kräht danach mehr. Interviews mit AfD – Politikern: keine.

Wie viel zahlt Ihnen die Bundesregierung, damit sie eine solche Zeitung gegen einen relevanten Teil der Leser machen? Ihre persönliche Einstellung zur AfD ist sattsam bekannt. Aber stellen Sie sich selbst die Frage: FÜR WEN MACHEN SIE DIE ZEITUNG? Für wie geistig beschränkt und manipulationsanfällig halten Sie Ihre Leser?

Update: Ich bekam doch eine Reaktion auf meine Zuschrift. Prima, dann haben sie es ja gelesen. Den Appell an das Gewissen der Journalisten hätte ich mir natürlich schenken können. Das war mehr so eine emotionale Reaktion, von der mir klar war, dass sie sowieso nicht fruchten würde. Denn wer dort in der Redaktionsmoderation sitzt, der hat schon die entsprechende Einstellung, die ihn dahin gebracht hat.

Und dass mich eine eventuelle Sperrung weder überraschen, noch ärgern würde, ist von vornherein klar. Denn im Forum der „Welt“ kann man nur noch in DDR-mäßiger Sklavensprache posten, Klartext geht bei bestimmten Themen schon lange nicht mehr.

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Update 2:   Dies ist ein internationaler Trend. In den Redaktionen scheinen sich nur noch Ideologen und Opportunisten zu versammeln. Der Rest geht oder wird gekündigt. In der „Jungen Freiheit“ fand ich heute diese dazu passende Information:

NEW YORK. Die Meinungsredakteurin der New York Times, Bari Weiss, hat ihren Job gekündigt, weil ein freier Austausch verschiedener Meinungen ihrer Ansicht nach dort nicht geduldet werde. Sie sei mit dem Auftrag angestellt worden, die Stimme von Vertretern der politischen Mitte und Konservativen einzuholen. Dem könne sie aufgrund der Intoleranz der Zeitung nicht gerecht werden, schrieb sie in der Kündigung, die sie auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Das ist schon die zweite prominente Kündigung bei der NYT. Auch hier ist es eine private Internetseite, die die Wahrheit veröffentlicht.

Ich bin ja gespannt, wann sie mit einer neuen Novelle des NetzDG auch private Blogs wie meinen angreifen. Schon heute werden widerständige Quellen wie Broders Spiegel, KenFM, Schrang TV oder reitschuster.de juristisch von den Dickschiffen der Meinungsbeeinflussung angegriffen, sobald sie eine gewisse Relevanz, ausgedrückt in Zugriffszahlen, erreicht haben. Es ist aber auch möglich, dass sie eine solche Novelle nicht beschließen, um den Schein zu wahren und das Narrativ von der garantierten Meinungsfreiheit aufrecht zu erhalten: sie wird geduldet, solange sie keine gesellschaftliche Relevanz entfaltet. Die großen Medien werden aber über kurz oder lang bei sinkender Akzeptanz in der Bevölkerung so am Staatstropf hängen wie heute schon die öffentlich-rechtlichen. Der Einstieg wurde ja bereits mit 40 Mio. € vollzogen.

Eine Zensur findet laut Grundgesetz nicht statt. Sie nennen es nur anders. Ich hätte da einen Vorschlag für eine entsprechende NetzDG-Novelle:

Echte Kritik kann nur solche sein, die einen festen sozialistischen Klassenstandpunkt erkennen lässt. Alles andere ist Hetze feindlich-negativer. rechter Kräfte. Insofern wird die Meinungsfreiheit weiterentwickelt und auf ihre eigentlichen Grundlagen zurückgeführt. Hatten wir alles schon mal, sogar zweimal. 1933 und 1949.

Wie lange dauert es noch, bis die alten Worthülsen wieder in Gebrauch kommen?

 

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