Die zweite Schändung der Opfer von Dresden

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Das Foto wurde vor dem Heidefriedhof in Dresden, wo viele Opfer der Bombennacht vom 13. Februar 1945 bestattet sind, aufgenommen. Sächsische Zeitung:  „Auf dem Heidefriedhof wurden am Morgen die Namen von knapp 4.000 Dresdner Opfern des Zweiten Weltkrieges verlesen. Eine Protestaktion der Linksjugend störte die Lesung zeitweise.“

„Linksjugend“? Es sollte wohl eher „Strunzdummjugend“ heißen. Dresden war vollgestopft mit bis zu 600.000 Flüchtlingen aus den von der Roten Armee besetzten Gebieten weiter östlich und südlich: alte Männer, Frauen und Kinder.

Die „Linksjugend“ war wohl freitags nicht im Geschichtsunterricht. Und bei Flüchtlingen gibt es offenbar „gute“ und „schlechte“. Die „guten“ werden am Bahnhof begrüßt, die „schlechten“ selbst posthum noch beleidigt.

Eine regelrechte Schändung der Opfer dagegen stellt das Verbrennen von Gedenkkränzen dar, womit sich die Antifa auf „Indymedia“ brüstet:

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Fast wünscht man diesen jungen Leuten eine Jugend im Krieg, so wie sie meine Eltern hatten. Damit sie mal ihr Konzept von „Schuld durch Identität“ (Sippenhaft im faschistischen Sinne) hinterfragen. Aber so weit gehe ich nicht, es kommt mir nur in den Sinn.

2 Kommentare zu „Die zweite Schändung der Opfer von Dresden

  1. Ein FDP Bürgermeister sagte vor nicht mal so langer Zeit ja auch mal, Dresden war keine unschuldige Stadt. Man erkennt, für diese verrohten und endverblödeten Jugendlichen samt ihnen in gewohnter Manier zur Seite stehenden etwaigen gestandenen Studienräten mit ihren fetten Gehältern, gehören Ignoranz und Dummheit zu den höchsten Bürgerpflichten.
    Ich würde wetten, ein großer Teil dieser Hirnlosen sieht auch das von den eigenen Bürgern hinweg gefegte SED Regime als keineswegs totalitär oder gar kriminell.
    Dann zählt der zweijährige Cousin meiner Frau, der zusammen mit seiner Mutter im Inferno ermordet wurde, ja sicher auch zu den Schuldigen für diese Knallköpfe. Ode gilt bei denen nun schon wieder eine etwaige Sippenhaftung? könnte ja sein. Frei nach dem Motto: Mitgefangen – mitgehangen.
    Das Paradoxe ist ja, dass ausgerechnet diese geistigen Tiefflieger bei entsprechender Indoktrinierung damals die fanatischsten Pimpfe gewesen wären.
    Die hätten auch damals schon jede abweichende Meinung plattgemacht. Genauso wie es heute tun. Etwas anderes bleibt ihnen ja auch nicht.

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