Zündeln im Namen des Guten

… dass das Böse immer im Namen des Guten geschieht. Und dass dann, genau aus diesem Irrglauben heraus, auf der Seite des Guten zu sein, das Unrecht beginnt. Genau in diesem Sinne – und nicht im Sinne einer Wiederholung des Dritten Reiches oder der DDR – tritt unsere Gesellschaft heute wieder auf die gleichen Mistgabeln wie in der Geschichte.

Wenn der CDU-Veteran Elmar Brok die Werte-Union als „Krebsgeschwür“ bezeichnet, wenn Friedrich Merz gewählte Parlamentarier als „Gesindel“ diffamiert, wenn gegen den politischen Gegner Hass geschürt wird – und das mit der Bekämpfung von Hass begründet wird. Denn natürlich fühlt man sich ja – wie schon die Vorfahren – auf der Seite des Guten. Dabei werden aus Brandstiftern keine Feuerwehrleute, nur weil sie glauben, sie würden ja im Namen des Guten zündeln.

Boris Reitschuster, 16 Jahre lang Moskau-Korrespondent des „Focus“

Und warum setzt man sich nicht sachlich mit der AfD auseinander? Warum dieser Furor, diese hexenjagdähnliche Hysterie? Warum macht man das nicht, was man immer wieder ankündigt, nämlich die AfD argumentativ zu stellen? Stattdessen wird sie ausgegrenzt, verleumdet, falsch zitiert, es wird der Tatbestand der Kontaktschuld (mit Meuthen Mittag gegessén) eingeführt und mit allen Mitteln, die schon in der Sowjetunion und in der DDR angewandt wurden, setzt man das durch, was man will.

Mit der AfD zu reden würde bedeuten, dass man über das Migrationsthema offen reden müsste. Da man aber die Mehrheit der Bevölkerung als „rassistisch“ einstuft, und weiß, dass sie dem nicht zustimmen würde, lässt man das. Eine Diskussion, die man nur verlieren kann, führt man nicht.

Stattdessen wird die weitere Massenmigration einfach durchgesetzt, zur Not auch gegen das Grundgesetz, und durch Propagandakampagnen, Ablenkungsmanöver wie die Klimakampagne, Feindbildbildung und gesellschaftliche Ausgrenzung der Gegner weitgehend unsichtbar gemacht. Das funktioniert im Westen, wo man schon seit den fünfziger Jahren an Parallelgesellschaften gewöhnt ist, besser als im Osten. Der Frosch wird abgekocht, die Veränderungen sind sehr langsam, so dass die vom Alltag gestressten Menschen sie leicht verdrängen können – und das sollen sie auch.

Der Osten, sehr viel propagandaresistenter als der Westen, wird in diesem Punkt einfach übergangen. Jetzt hat man mit dem neuen Ostbeauftragten auch den richtigen Mann dafür.

Ein Kommentar zu „Zündeln im Namen des Guten

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