„Die neuen Terroristen“

Die neuen Verbrecher sind nicht etwa islamische Messerstecher, Clan-Gangster oder Milliarden-Steuerhinterzieher. Nö, es sind Autofahrer wie du und ich. Der linke Blogger Felix von Leitner schreibt in blog.fefe.de, der die bemerkenswerte Reichweite von 2 Millionen Klicks pro Monat hat:

Die neuen Terroristen: Dieselfahrer.

Die Polizei Berlin sieht sich völlig zutreffend in der Verantwortung, ihren „Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten“. Sie will daher nicht nur nachhaltiger etwa Fahrzeuge mit Brennstoffzelle beschaffen, sondern auch Fahrverbote für alle Dieselautos bis einschließlich Abgasnorm 5 „effektiv durchsetzen“. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik fordern daher den Einsatz von Kfz-Kennzeichenscannern, um den Verkehr in den Verbotszonen zeitweise automatisiert per Kameraaufzeichnungen zu überwachen.

Dieselfahren muss eine dieser ganz schweren Straftaten sein, für die uns zugesagt wurde, dass Kennzeichenscanner nur für die eingesetzt würden und wir uns mal keine Sorgen machen sollen.

Womit bewiesen wäre, dass es sie gibt: Linke, die ihren Verstand nicht an der Garderobe abgeben. Der Kampf gegen den technisierten Überwachungsstaat eint links und rechts.

Die krasse Unverhältnismäßigkeit, dass man einerseits Parksünder lückenlos verfolgt und auch nicht mal vor der Forderung nach Massenüberwachung unbescholtener Autofahrer zurückschreckt, aber andererseits in unbekanntem Umfang Asylbetrüger mit Mehrfachidentitäten und völlig Unregistrierte durch Deutschland geistern, was als Thema schnell wieder in der Versenkung verschwunden war, wird nicht angesprochen. Wie weit ist überhaupt die Vernetzung der Landesbehörden gegen solcherlei Mißbrauch? Scheitert die immer noch an inkompatiblen Datenbanken? Hier könnte man doch mit großem Effekt und hoher Bevölkerungsakzeptanz technisch aufrüsten. Aber das ist politisch offenbar nicht gewollt. Oder schafft man das nicht mehr in Deutschland auf dem bildungskatastrophalen Weg in die vorindustrielle Gesellschaft?

In Sachsen gibt es immerhin ein länderübergreifendes Migrationsmonitoring. Und was tun die dort? Sie messen die „Teilhabelücke zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund“ anhand von 42 Indikatoren. Allerdings habe ich die Vermutung, dass die Benachteiligung der einheimischen Bevölkerung damit eher nicht gemeint ist.

Wenn einmal wieder bei einer Wohnungsvergabe Hunderte Bewerber vor der Tür stehen, kann es passieren, dass die Wohnung an keine wohnungssuchende Familie, sondern  eine Behörde geht, die, hmm, gewisse Leute unterbringen muß. Denn die zahlt, wer hätte das gedacht, zuverlässig jeden Preis.

3 Kommentare zu „„Die neuen Terroristen“

  1. Laut B5 aktuell entschied das Bayrische Verfassungsgericht, Migranten, die durch Straftaten auffallen, dürfen nicht dazu verpflichtet werden, an Veranstaltungen teilzunehmen, die über inländische Sitten und Gebräuche aufklären.
    Klar, die Menschenwürde gilt ja angeblich für Alle. Da muss man wegen der paar tausend jährlich Geschädigten schon länger hier Lebenden kein Aufhebens machen.
    Zumindest in den 15 Uhr Nachrichten wurde der erneute Londoner Terroranschlag, bei dem ein 12jähriges Mädchen von einem in eine Gruppe Schulkinder Fahrenden ermordet wurde, nicht erwähnt.
    Wehe aber, irgend ein irrer Rechtsradikaler hätte ein muslimisches Kind ermordet. Die Straßen wären mit Aufrechten, gegen Rechts Protestierenden, jeglicher Coleur gefüllt. Und natürlich hätte die AfD Schuld daran.

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  2. Nun, verallgemeinern kann man das wohl nicht. Es gibt eine kleine Gemeinsamkeit, ansonsten herzliche Abneigug wie gehabt. Aber Leitner ist Hacker, und das sind bekanntlich nicht die Dümmsten. Er ist der einzige linke Blog, den ich regelmäßig verfolge, denn was er schreibt, trifft zwar des Öfteren nicht meine Meinung oder mein Interesse, ist aber immer unterhaltsam, eloquent und intelligent. Politisch würde ich ihn eher bei den Piraten einordnen.

    Es gibt noch einen Beitrag, der sich unbedingt zu lesen lohnt und in dem er sich gegen linke Dummbratzigkeit wendet:

    https://blog.fefe.de/?ts=a31fc230

    Gefällt 1 Person

  3. Zugegebenermaßen kenne ich mich in linken Blogs überhaupt nicht aus. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass dieser Beitrag eher unter der Rubrik „Ausrutscher“zu verbuchen ist, anstatt daran gleich eine Einheit zwischen links und rechts festzumachen. Sollten wider Erwarten solche „Ausrutscher“ in Zukunft zunehmen, bin ich auch gern bereit, meine Meinung zu revidieren. Bis dahin aber gilt für mich das alte Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.“

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