Treten nach unten?

Ein immer präsenter Vorwurf des urbanen, linken Juste Milieu der sich moralisch überlegen Fühlenden gegenüber AfD-Wählern im Osten und Bürgern, die allgemein die Massenmigration ablehnen, lautet:

Statt euch gegen die kapitalistischen Unterdrücker aus dem Westen zu wehren, tretet ihr Ossis auf noch Schwächere ein, nämlich die Flüchtlinge. Die wollt ihr sogar im Mittelmeer ersaufen lassen. Das ist erbärmlich.

Man hört sozusagen schon die  Springerstiefel knarren.

Der Vorwurf ist zutiefst verlogen. Niemand will Menschen ertrinken lassen. Es geht nur darum, wohin die Geretteten gebracht werden: an ihren Zielort in Europa, oder dahin zurück, wo sie herkommen. Es gibt kein Recht auf Immigration in ein Zielland, auch wenn das die UN anstrebt, sondern darüber wird immer noch vom Zielland selbst entschieden. Sehr wohl ist aber die AfD gegen die Praxis, dass NGOs mit kriminellen Schleppern Hand in Hand arbeiten und damit einen starken Pull-Faktor schaffen: Je mehr Rettungsschiffe im Mittelmeer operieren, umso ertragreicher blüht das Geschäft der Schlepper.

Niemand hat etwas gegen politisch verfolgte Asylanten oder zeitweilig aufgenommene Bürgerkriegsflüchtlinge. Das Asylrecht ist in der deutschen Verfassung verankert und das stellt nicht einmal die AfD infrage. Die Mehrzahl der Flüchtlinge jedoch sind Migranten, keine Asylanten oder Bürgerkriegsflüchtlinge.

Die Integrationsfähigkeit von Ländern ist umso kleiner, je größer die kulturellen Unterschiede  zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Ankömmlingen sind. Die hohe Zahl der Migranten hat Deutschland bereits erheblich verändert: Die öffentliche Sicherheit ist in bestimmten Gebieten, z.B. wo arabische Clans die Macht übernommen haben, bereits zusammengebrochen, in anderen erheblich gefährdet. Die Öffentlichkeit wird von unfassbaren Verbrechen erschüttert sowie einer vorher nie gekannten Welle von Messerangriffen und Vergewaltigungen mit Traumatisierten, Toten und Verletzten. Dies ist nicht mit sozialen oder altersmäßigen Gründen zu erklären, sondern vor allem mit kulturellen Prägungen, beispielsweise gab es mit asiatischen Flüchtlingen solche Probleme nie.

Tatsächlicher Rassismus, wie beispielsweise eine seiner gefährlichsten Spielarten, der Antisemitismus, feiert durch die Migrationswelle einen besorgniserregenden Aufschwung. Es gibt inzwischen eine breite Ausreisewelle von Juden nicht nur aus Frankreich, sondern inzwischen auch als Deutschland nach Israel. Die öffentliche Scham, die inzwischen sogar das Nutzen von Flügen erreicht hat, bleibt darüber merkwürdig klein. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die meisten antisemitischen Vorfälle eben nicht, wie in der Statistik ausgewiesen, von Rechtsradikalen, sondern von Moslems begangen werden.  Juden sind in der AfD ganz selbstverständlich willkommen und es gibt sogar eine Unterorganisation dieser Bevölkerungsgruppe. Darüber hinaus gibt es eine breite Welle von Angriffen gegen christlichen Einrichtungen, was eben so schamhaft verschwiegen wird. Ich habe bereits mehrfach über dieses Thema gebloggt.

Die Demographie wird dazu führen, dass die Mehrheit in Deutschland eines Tages ausländische Wurzeln hat. Dies wäre überhaupt kein Problem, wenn dadurch die deutsche Kultur bestehen könnte. Sie wird aber massiv unterwandert und bedroht, und zwar durch den Islam, der eine aggressive, expansive Agenda hat. Dies betrifft nicht nur den Islamismus und das wird in der deutschen Öffentlichkeit massiv verdrängt.

Daneben führt die unqualifizierte Migrationswelle dazu, dass der Großteil der Ankömmlinge den sozialen Sicherungssysteme  zur Last fällt, ohne jemals Nettosteuerzahler werden zu können. Dies fällt in Ostdeutschland, wo die Abhängigkeit von diesen Sicherungssystemen größer ist als im Westen, besonders auf.

Dort haben Millionen Bürger, vor allem mittleren Alters, nach der Wende beruflich keinen Fuß mehr fassen können, trotz guter Ausbildung, perfekten Sprachkenntnissen und kultureller Homogenität und Anpassungsbereitschaft. Wie erst soll das Flüchtlingen  mit sehr viel schlechteren Voraussetzungen in großem Maßstab gelingen?  Deren fundamentale Enttäuschung und letztendlich daraus folgende Radikalisierung ist vorprogrammiert.

Und die Migranten sind Konkurrenten, sowohl in den sozialen Sicherungssystemen, als auch bei allen anderen staatlichen Ressourcen sowie auf dem Arbeitsmarkt. Für die Wirtschaft dagegen sind sie in jedem Fall vor allem Quellen der Gewinnerwirtschaftung, egal, ob sie ihren Lebensunterhalt selber erwirtschaften oder nicht.

Dieses Bewusstsein ist in Ostdeutschland stärker als im Westen,  deshalb spielt das Migrationsthema hier auch eine viel stärkere Rolle als im generell besser gesicherten Westen. Die eigene  Erfahrung dieses andauernden Kraftaktes sensibilisiert für das Bewusstsein, dass dies nicht gelingen kann: wir schaffen das nicht.

Indessen stebt der Islam ganz offen nach der Macht in Europa. Im arabischen Raum wird inzwischen öffentlich darüber diskutiert, wie mit den „Ungläubigen“, und dazu gehören nach islamischem Verständnis auch Christen, nach der Machtübernahme zu verfahren sei:

Es ist gefährlich und naiv, zu glauben, dass dies nur Übergangsschwierigkeiten seien, die sich mit der Integration der Angekommenen in europäischen Staaten lösen ließen. Die Praxis zeigt, dass dies nicht der Fall ist. Auch die arabischen Clans sind einst als Flüchtlinge gekommen, Parallelgesellschaften nehmen zu. Führende Islamexperten wie Hamed-Abdel Samad warnen eindringlich vor weiteren Flüchtlingswellen und der unweigerlich daraus folgenden weiteren Ausbreitung des Islam in Europa. Damit wird die Unterscheidung zwischen friedlichen, integrationswilligen Moslems und dem Islamismus immer mehr obsolet, denn nur eine Minderheit integriert sich in der Praxis. Und die friedlichen Moslems ordnen sich der Herrschaft des aggressiven Islams unter.

Dies sind die Gründe, die vorwiegend islamische Massenmigration abzulehnen. Die kulturellen Differenzen sind so groß, dass Deutschland im Speziellen und Europa, kurz gesagt, feindlich übernommen wird. Es ändert sich nicht nur, wie von Karin Göring-Eckardt freudig erwartet, sondern es verliert durch die Politik der offenen Grenzen und der unqualifizierten Massenmigration nicht nur seine Sicherheit, sondern auch seine Kultur und schließlich seine staatliche Integrität. Michel Houellebecq hat es in seinem Roman „Unterwerfung“ für Frankreich dargestellt, ein ähnliches Schicksal  muslimischer Unterwanderung und schließlich Machtübernahme droht Deutschland.

Wer also hier von „Treten nach unten“ spricht, betreibt Demagogie und letztendlich eine unerträgliche Verharmlosung. Es geht längst ums Überleben. Jahr für Jahr steigt der Anteil der hier lebenden Bevölkerung mit Migrationshintergrund weiter. Bestimmte Kreise der Linken wissen dies und betreiben es, wie Joschka Fischer in seinem Buch „Risiko Deutschland“ beschrieben hat, ganz bewußt und absichtlich. „Nie wieder Deutschland“ stand auf einem Plakat, mit dem sich Claudia Roth für die Öffentlichkeit ablichten ließ, und es gibt noch drastischere Slogans.

Die aktuelle Gefahr für Europa und speziell Deutschland heißt nicht Rechtspopulismus, sondern Islam und linker Faschismus.

2 Kommentare zu „Treten nach unten?

  1. Den Worten von Herrn Stamer und Herrn Tischler ist kaum noch etwas hinzu zu fügen. Auch friedliche und weitgehend hier angepasste Muslime werden nichts zu lachen haben, wenn der radikale Islam in Deutschland mittels Gewalt die Macht übernehmen will und leider vermutlich auch nehmen wird.

    So wie es jetzt schon andernorts zwischen Schiiten und Sunniten furchtbare Kämpfe gibt, steht uns dann eine Periode bevor, welche hier lebende junge Menschen nie glaubten, erleben zu müssen.

    Warnende „alte weiße Männer“ sind natürlich für Deutschlandabschaffer, Ignoranten und Beschwichtiger Sand im Getriebe. Vielleicht denken diese Leute aber dann später öfter mal an die inzwischen Verstorbenen, und das man doch besser auf sie gehört hätte. In vielen anderen Kulturen ist man deutlich weiser, verunglimpft keine alten Menschen, sondern ehrt sie.

    Zu den Warnern gehören übrigens auch zahlreiche ehemals türkische Gastarbeiter der ersten und zweiten Generation in Deutschland. Wo war denn euer statement, liebe TGD, als ein Spitzenmann von euch oder einer euch nahestehenden Gruppe, Deutsche als Köterrasse diffamierte, und dies sogar noch durch ein Gerichtsurteil straffrei blieb? Was würdet ihr für eine Strafe verlangen, wenn ein Deutscher in eurem Land über Türken so eine Niedertracht verbreitet hätte?

    Wie groß wäre denn euer Geschrei, und dieses Mal wäre es sogar zu Recht, wenn ein führendes AfD Mitglied Türken als Köterrasse beschimpfen würde? Das einzige Pamphlet, was mir in dieser Richtung bekannt ist, stammt vom verhinderten, und zumeist sehr geist- und niveaulos erscheinenden, linken Komiker Böhmermann. Der hat nämlich nicht nur euren Präsidenten, von dem ich nun wahrhaft auch kein Freund bin, beleidigt, sondern in meinen Augen alle Türken mit in den Dreck gezogen. Gab es dazu eigentlich auch eine Aussage von euch?

    Gefällt mir

  2. Und so sieht es eine moslemische Vertretung der in Deutschland lebenden Türken, wenn man an ihrem bereits erreichten Status kratzt:
    ARD-TS, 2.9.2019

    „Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) sieht das Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen mit großer Sorge. Die Wahlen seien „mit erschreckendem Ergebnis“ ausgegangen, erklärte die Organisation mit Verweis darauf, dass die AfD in beiden Ländern zweitstärkste Kraft wurde. Es sei deutlich geworden, „dass Rassismus in den neuen Bundesländern wieder mehrheitsfähig geworden ist“, urteilte der TGD-Vorsitzende Gökay Sofuoglu. Das Abschneiden der AfD müsse „uns als ganze Gesellschaft aufrütteln“, forderte er.“

    Es wird GEFORDERT! Absagen dagegen, an Meinungen, wie im Video zu sehen, aber Fehlanzeige.
    Für die Zukunft sage ich nur: Armes Deutschland und Europa

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..