Fundstück

Leser Leo Anderson in der „Achse des Guten“:

„Während insgesamt elf Jahren in shithole countries in Zentralafrika und Mittelamerika habe ich mein “Heimatland” (ist das noch zulässige Ausdrucksweise?) lieben, aber die, die “schon länger hier leben”, als im Großen und Ganzen borniert, verwöhnt, undankbar und weinerlich verachten gelernt. Ja, das geht zusammen. Die heutigen Deutschen haben ihr schönes Land geerbt, nicht verdient. Deshalb ruinieren sie es so leichtfertig.“

Ein Kommentar zu „Fundstück

  1. Und genau daraus resultiert der Unterschied zu den Deutschen mit DDR Erfahrung.

    Immer wieder fällt mir diese Fabel ein (mit eigenen Worten sinngemäß dargestellt) : Im Karpfenteich herrschte allseits Ruhe und große Zufriedenheit. Nur ein Einzelner warnte ständig die Anderen, sie sollten den Menschen nicht vertrauen und sich fit halten, um notfalls flüchten zu können. „Unsinn, du Störenfried“ sprachen alle, die Menschen sind unsere Freunde, sie geben uns täglich zu essen und halten uns die Feinde vom Hals. All sein Warnen bleb also vergeblich. Als das Wasser im Spätherbst abgelassen wurde, zappelten all die vollgefressenen Tiere verzweifelt im Schlamm. Er aber hatte sich beizeiten an die Begrenzungsmauer zum Fluss begeben und sprang mit einem Satz behende in die Freiheit.

    Wohin können wir „springen“?

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