Die Saat geht auf

Gestern abend wurde der Bremer AfD-Vorsitzende Frank Magnitz auf dem Nachhauseweg überfallen und mit einem Kantholz gegen den Schädel lebensgefährlich verletzt. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Straftat aus. Wie brutal dieser Angriff war, kann man auf dem Foto sehen, das ich nur verlinke und nicht zeige. Wer das schockierende Foto dennoch ansieht, kann nicht daran zweifeln, daß es sich um einen Mordversuch gehandelt hat.

https://pbs.twimg.com/media/DwWHkXtWkAA0hAp?format=jpg&name=large

Meine eigene, spontane Meinung dazu wurde in der „Welt“ nach über 600 Likes gesperrt, deshalb hier noch einmal der Text:

Alice Weigel hat recht: Die tägliche rot-grüne und mediale Hetze droht in einen Bürgerkrieg zu münden. Und der geht NICHT von der AfD aus. Wer der anderen Seite von vornherein die Demokratiefähigkeit abspricht, hetzt, und dann gibt es immer Gewalttäter, die sich als Ausführungsorgan dieser Hetze ansehen.

Man kann nicht auf Dauer Millionen Bürger dieses Landes ausgrenzen, nur weil die einen von Regierung und verbündeten Eliten durchgesetzten Kurs nicht unterstützen, nämlich die deutsche Kultur durch Millionen von Migranten zu untergraben.

Und die Interessenvertretung dieser Menschen ist nun einmal die AfD, diese Tatsache widerlegen weder heiseres „Nazis-raus“-Gebrüll, noch der Rabulismus selbsternannter Deutungshelden. Denn der Faschismus definiert sich durch Methoden und Strukturen, nicht durch eine politische Farbe. Gewalt schafft weder Wahrheit, noch Rechtmäßigkeit.

Hier noch eine weitere Meinungsäußerung aus dieser Diskussion:

Man muss solche Schlägertrupps gar nicht losschicken, es genügt, wenn ein Präsident gewaltverherrlichende Bands empfiehlt, wenn Hetzjagden erfunden werden, ja wenn ein gesellschaftliches Klima erzeugt wird, welches Menschen ein Feindbild gibt und sie glauben lässt, der politische Gegner, den man inhaltlich nicht zu stellen in der Lage ist, sei das Grundübel der Gesellschaft.

Es genügt, Menschen glauben zu machen, eine Partei sei undemokratisch, deren Wähler Nazis und Rassisten und deshalb quasi vogelfrei, Strafe für „gute“ Taten gäbe es nicht ernsthaft. Irgendwann marschieren die so indoktrinierten Kräfte von selber los.

Und dann kann man sich öffentlich von der Gewalt distanzieren und in Deckung gehen. Nebeneffekt: Über das eigene politische Unvermögen wird nicht gesprochen, solange die unerträgliche Gewalt und Empörung darüber im Focus der Betrachter steht.

Perfide! Armselig! Aber erfolgreich!

Das Netz überschlägt sich heute mit Kommentaren. Einer der besten ist in „The European“ zu lesen:

( … ) Sie haben „Hetzjagden“ erfunden und Politiker ins Gesicht geschlagen, deren Autos abgebrannt, ihre Häuser beschmiert, ihre Familie bedroht und Wahlkreisbüros blockiert. Sie haben Veranstalter mit Gewaltandrohungen terrorisiert, haben in der Berichterstattung die Meinungsdiktatur errichtet und nach Gutdünken in den Internetforen Meinungen gesperrt. Sie haben Gastwirten die Existenz geraubt, gebuchte Räume gekündigt und nicht genehme Bücher auf der Frankfurter Buchmesse verbannt. Sie haben die individuelle Freiheit, den Kern der Demokratie mit Füßen getreten, Hass gepredigt und Hetze betrieben und alle haben geschwiegen, vom Bundespräsidenten bis zu den Redakteuren.

Sie haben zugesehen, wie Professoren diffamiert, Hörsäle besetzt, Wahlveranstaltungen blockiert, Plakate beschmiert worden sind und kein Bundespräsident hat gemahnt, Toleranz zu wahren. Politiker in höchsten Ämtern haben Millionen von Bürgern als „Pack“ bezeichnet, als „dunklen Teil Deutschlands“. Eine “rechtsextreme Bande” sei die AfD-Partei meint der SPD-Abgeordnete Stegner, eine “Schande für Deutschland”, ein Haufen „rechtsradikaler Arschlöcher“ (Kahrs) und sie haben sich nicht geschämt, weil sie sich im Ton vergriffen haben.

Aus Sicherheitsgründen ist es einer verfassungskonformen Partei nicht mehr möglich, zu einer offenen Kundgebung einzuladen, die jeder interessierte Bürger besuchen kann, um sich direkt an Ort und Stelle über die Ansichten der Partei zu informieren. Jeder kann das Gegröhle, die hysterischen Hasstiraden bei den „Gegendemonstrationen“ und die berserkerhafte Wut, auch gegen die Polizisten, beobachten. ( … )

Der Artikel endet mit dem Satz:

Gleich zu welcher Partei man gehört, gleich ob man überhaupt noch wählen geht oder nicht, man muss besorgt sein um Deutschland.

Das bin ich schon lange.

Update:  Vera Lengsfeld hat ebenfalls einen bemerkenswerten Artikel zu dem Vorfall geschrieben, den ich hiermit empfehle.

Update 2:  Vorgestern hatte ich noch geschrieben:

Es ist 5 vor 12, nicht nur in Tübingen. Die gesellschaftliche Destabilisierung kann noch weit schlimmere Folgen haben als „nur“ ein paar Festnahmen, Platzverweise und Verletzte zu Neujahr.

Anscheinend ist diese Destabilisierung jetzt eingetreten: Durch eine politische Polarisierung, deren Ursache die Politik der Massenmigration und deren politische Durchsetzung durch Propaganda und Hetze gegen die AfD ist.

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